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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Stadtgeschichte wiederbelebt
Zwischenüberschrift:
Erinnerung an die alte Landwehr im Hundewald am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Stadtgeschichte wiederbelebt

Erinnerung an die alte Landwehr im Hundewald am Schölerberg

Ein zirka fünf Meter breites Teilstück der am Schölerberg noch vorhandenen Landwehr, der inzwischen stark abgeflachten äußeren Stadtbefestigung im Südosten, ist jetzt rekonstruiert worden. Der Grund: Den Bürgern soll ein Stück Stadtgeschichte näher gebracht werden.

Das Landwehr-Teilstück liegt im so genannten Hundewald, einem kleinen Waldstück östlich der Straße Langenkamp. Dort wurde jetzt auch ein Informationsschild errichtet, das über die Funktion und den Aufbau der vorgeschobenen Befestigungsanlagen aus dem 12. und 13. Jahrhundert informiert.

Anfang 1999 hatte der CDU-Ortsverband Schölerberg / Fledder eine Bürgeranregung aufgegriffen und vorgeschlagen, die Landwehr zu rekonstruieren. Björn Meyer berichtete jetzt, er habe zusammen mit der Umweltverwaltung den Grundstückseigentümer von der Aktion überzeugt. Die Pläne von Grunflächenamtsleiter Bernhard Schilling wurden dann von den Mitarbeitern des Fachbereichs Grün und Umwelt realisiert. Das Landwehr-Teilstück besteht aus mehreren Wällen und Gräben, die seitlich mit eine Palisade aus Baumstämmen abgestützt wird.

Neben den Kosten für das Infoschild von etwa 300 Euro hat der Förderverein zur Unterstützung des rollenden Umweltlabors Grashüpfer, der Grashüpfer e.V., die Patenschaft für die Pflege des Landwehr-Segments dauerhaft übernommen. Der Förderverein engagiert sich, weil er vor allem Kindern und Jugendlichen zeigen will, wie in vergangenen Zeiten mit der Umwelt umgegangen wurde, wie sie gepflegt, aber auch auf verschiedenste Weise nutzbar gemacht wurde. (swa)

SIE REKONSTRUIERTEN einen Teil der alten Osnabrücker Landwehr am Schölerberg (v. I.): Wolfgang Meyer, Eugen Feiser, Norbert Vossel, Stefan Otte, Anke Ortmeier. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
swa


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