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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Anlieger fordern Einsatz für den Neumarkt - sofort
Zwischenüberschrift:
Briefe an Rat und OB: Verwaltung sieht Vorschläge für den Fußgängerbereich an der Nordseite des Platzes mit Skepsis
Artikel:
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Originaltext:
Die Anlieger des Neumarktes erwarten von der Stadt Osnabrück eine zügige Aufwertung des Fußgängerbereiches art der Nordseite des Neumarktes bis März 2002. In einem offenen Brief wenden sich Anlieger jetzt gegen eine aus ihrer Sicht zögerliche Haltung der Stadtverwaltung.

Das Baudezernat rät in einer Vorlage für den kommenden Stadtent wieklungsausschuss unter anderem davon ab, den Fußgängerüberweg umzugestalten und den Gehwegbereich bis an die derzeit mit Riesen-Legosteinen provisorisch markierte Fahrbahnkante zu erweitern. So hatte es Dr. Theodor Bergmann Mitte August in einem ersten Brief vorgeschlagen. Auch die Rampen am Stadtwerkepavillon und bei Wehmeyer sollen nicht verkürzt und bald verschönert werden. Gegen die Beseitigung der Fahrradständer vor dem Stadtwerke-Pavillon sprechen sich die Stadtplaner auch aus. Bau- und verkehrstechnische Gründe seien ausschlaggebend.

Überdies seien Vorabinvestitionen angesichts der nach dem Bürgergutachten zu erwartenden Umgestaltung des Platzes und einer Neukonzeption der Fußgängerpassage nicht sinnvoll, eine Pflasterung des Teilbereichs nach dem Vorbild Große Straße befürwortet die Verwaltung zwar, sie sei aber bestenfalls bis Mitte 2002 möglich. Und auch nur dann, wenn sich alle Anlieger bis Ende September entschieden, Finanzierungsverträge zu unterschreiben.

Gegen die Verwaltungspositionen machten gestern die Anlieger Front. Hin offener Brief, in seltener Einmütigkeit unterzeichnet von den Interessengemeinschaften Neumarkt-Passage und südliche Innenstadt, außerdem von den Firmen Wöhrl und Bergmann, ging gestern an den Oberbürgermeister und die Ratsfraktionen. Das Prinzip der Wirtschaftlichkeit erfordere, für die sofortige Neugestaltung eines Teilbereichs Geld locker zu machen. Damit werde bereits heute die Gesamtentwicklung des Neumarktes und damit die Stadt Osnabrück vorangebracht. Sollten die Vorschläge dagegen nicht sofort umgesetzt werden, so fürchten die Anlieger, stehen später, wenn der Platz völlig umgestaltet werden soll, keine Anliegergelder mehr zur Verfügung.

Reinhard Coppenrath zum Beispiel, ein Sprecher der Tunnel-Interessengemeinschaft, sieht schwarz für sich und seine Kollegen. Wenn der jetzige Zustand zur längeren Übergangslösung wird, werde es eng für viele Passagenkaufleute. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft wollen in Kürze die aktuelle Lage in einer Krisensitzung erörtern.

In ihrem offenen Brief bitten die Unterzeichner die Politik, " bei Ihrer Entscheidung zu berücksichtigen, dass mit den vorgeschlagenen Maßnahmen endlich sofort etwas am Neumarkt passiert". (swa)


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