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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Behelfsbau ist abgerissen, Altenheim wird erweitert
Zwischenüberschrift:
Zunächst kommt eine Grünfläche - Altenheim Haus Ledenhof will seine Wohngruppen um 20 Plätze erweitern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Einer der letzten Behelfsbauten aus der Nachkriegszeit ist in den letzten Wochen verschwunden: Das Porzellangeschäft " Vitrine" an der Osterberger Reihe wurde abgerissen. Neuer Eigentümer sind die Evangelischen Stiftungen. Und die denken an eine Erweiterung des Altenheims am Ledenhof.

DIESE BAULÜCKE soll einmal mit einer Erweiterung des Altenheims Haus Ledenhof geschlossen werden. Die Evangelischen Stiftungen haben den Nachkriegsbau an dieser Stelle abreißen lassen. Foto: Michael Hehmann

" Das war unser Wunsch seit 20 Jahren", sagte dazu gestern Eckhard Fasold, Geschäftsführer der Evangelischen Stiftungen. Als sich im vergangenen Jahr die Gele-" enheit zum Erwerb des etwa 300 Quadratmeter großen Grundstücks ergab, hätten die Stiftungen kurz entschlossen zugegriffen: " Es ging um den Grunderwerb, das Haus war nur ein Schlichtbau der Nachkriegszeit."

Die Evangelischen Stiftungen verwalten bis heute das dem - einstmals dezidiert protestantisch besetzten - Magistrat der Stadt Osnabrück für mildtätige Zwecke zugewandte Grundvermögen. Dazu gehört auch das Altenheim Haus Ledenhof, dessen Mieter und Träger wiederum der evangelisch-luthe-rische Gesamtverband ist.

Im Gespräch sei eine Erweiterung des Ledenhofs um zusätzliche Plätze, vielleicht auch ein Cafe als Kommunikationsangebot für Bewohner und Besucher, berichtete Fasold.

Allerdings habe das ebenfalls von den Stiftungen zusammen mit der evangelischen Kirche betriebene Projekt für ein weiteres Altenheim im Schinkel derzeit Vorrang. Auch gebe es noch keine detaillierten Pläne, sagte Fasold weiter: " Vorrang hatte der Abriss des nicht mehr benötigten Gebäudes und die Herrichtung der angrenzenden Fassaden." Als zweiter Schritt solle nun die Fläche vorläufig eingesät und als Garten für die Ledenhof-Bewohner hergerichtet werden. Jede kommende Bebauung solle auf jeden Fall den Charakter der angrenzenden Häuser in der Osterberger Reihe respektieren, versprach der Geschäftsführer der Evangelischen Stiftungen.

Auch Winfried Windmöller, derzeit kommissarischer Geschäftsführer beim Diakonischen Werk in Osnabrück, Altenheim-Träger sieht großen Bedarf bestätigte diese Pläne. Im Altenheim am Ledenhof gebe es dringenden Bedarf, möglicherweise für zwei weitere Hausgruppen mit jeweils etwa zehn Bewohnern, vor allem für Demenzerkrankte. Deshalb sei der Träger des Hauses in dieser Frage " mit Nachdruck am Ball", betonte Windmöller. Selbst wenn das Schinkel-Projekt bei der Altenheim-Erweiterung auch aus seiner Sicht Vorrang habe und die nötigen Gespräche ihre Zeit brauchten, würde er " nur ungern" weitere fünf Jahre auf die Umsetzung der Ledenhof-Erweiterung warten.
Autor:
Frank Henrichvark


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