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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
Jetzt beginnt die Wohnbebauung
Zwischenüberschrift:
"Bisher hat Projekt Nerven gekostet"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Thema Grundwasserabsenkung auf dem Baugrundstück am ehemaligen Forsthaus in Sutthausen hat in den letzten Monaten für viel Unmut bei den Anwohnern gesorgt. Jetzt verlief die Abnahme der Arbeiten der zuständigen Baufirma durch die Stadtwerke ohne Beanstandungen. Die Wohnbebauung beginnt in Kürze.

Bauleiter Ulrich Hagedorn von der Firma Kammann aus Glandorf ist erleichtert. Lange hat er sich über den Widerstand der Anwohner geärgert. Diese hatten sich gegen die Baumrodung und das Absenken des Grundwassers im Zuge der Grundstücksarbeiten gewehrt.

Im Juni dieses Jahres wurde von Unbekannten ein Wasserpumpenschlauch zerschnitten und die Baustelle unter Wasser gesetzt. Auch im Ortsrat sorgte der Vorfall für Diskussionen. " Bisher hat dieses Projekt nicht nur Nerven, sondern auch viel Zeit und Geld gekostet", bedauert Hagedorn.

Dennoch zeigte er sich zuversichtlich. Der Grundwasserspiegel müsse nicht mehr abgesenkt werden, so dass keine Gefahr für die Brunnenanlagen der Anwohner bestehe. Zahlreiche Beschwerden waren bei der Stadt eingegangen. " Ein unmittelbarer Nachbar hat aber auch unsere Arbeit gelobt", berichtet Ulrich Hagedorn.

Nun müsse noch die Vermarktung der geplanten Immobilien abgeschlossen werden. Nach Bekanntwerden des Sabotageaktes im Juni waren drei Käufer abgesprungen. " Vielleicht weil sie an einem guten Nachbarschaftsverhältnis zweifelten", vermutet Hagedorn. Er hofft, dass sich der Unmut der Nachbarn gänzlich legt und auch die Zusammenarbeit mit der Stadt weiterhin " so hervorragend" bleibt.
Autor:
dh


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