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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Hase
Zwischenüberschrift:
Vom Rathaus wird uns mitgeteilt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Hase
Vom Rathaus wird uns mitgeteilt:
Als mit dem Eintreten der heißen Witterung die durch die Haseverschmutzung hervorgerufenen Übelstände sich besonders fühlbar machten und zu Beschwerden in der Öffentlichkeit führten, ist der Magistrat sofort den Ursachen der Haseverschmutzungen nachgegangen und hat versucht, nach Verhandlungen mit den zuständigen Stellen durch entsprechende Maßnahmen wirksame Abhilfe zu schaffen. Da das Anhalten der heißen Witterung die Ausdünstungen und Verschmutzungen der Hase begünstigt und die gründliche Beseitigung dieser Übelstände Arbeiten von längerer Dauer erfordern würde, haben Magistrat und Bau= und Finanzkommission in ihrer Sitzung vom Dienstag, dem 3. September d. J., die sofortige Durchführung folgender im Augenblick möglichen Maßnahmen beschlossen:

1. Das Stauziel der Hase an der Pernickelmühle so festzulegen, daß zwischen der Pernickelmühle und der neuen Mühle ein genügend hoher Wasserstand zur Abdeckung der Ufer erzielt wird, soweit das bei der anhaltenden Trockenheit und dem mangelnden Wasserzufluß der Hase möglich ist.
2. Daß zwischen der Pernickelmühle und dem Kaiserwall liegende Hasebett sofort zu entschlammen und vom Unrat zu reinigen.
3. Durch erneute Verhandlungen mit den Betrieben und Werken, welche Ableitung der Abwässer in die Hase zur Verschmutzung beigetragen, eine zweckmäßigere Regelung der Abwässer=Reinigung herbeizuführen.

Insbesondere wird nichts unversucht bleiben, um die durch die Verschmutzung der Hase hervorgerufenen Betriebserschwernisse bei der Papierfabrik Brüder Kämmerer zu beseitigen und Arbeiterentlassungen vorzubeugen. Im übrigen werden die Anlieger der Hase nochmals dringend darauf hingewiesen, in ihrem eigenen Interesse alles zu vermeiden, was die natürliche Verschmutzung des Flusses noch steigern könnte.
Wir begrüßen es, daß man sich auf dem Rathaus unsere mehrfachen Anmahnungen zu Herzen genommen und Maßnahmen beschlossen hat, die hoffentlich das baldige Ende des unmöglichen Zustandes bedeuten. Wir bedauern nur, daß es erst so weit gekommen ist.


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