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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Die Entsorgung des Abfalls bleibt gesichert"
Zwischenüberschrift:
Firma Herhof stellt Insolvenzantrag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Die Müll Entsorgung bleibt trotz des Herhof-lnsolvenzantrages gesichert" - so lautet die erste Stellungnahme von Kreis und Stadt zur Zahlungsunfähigkeit des hessischen Unternehmens. Die " Entsorgungsgesellschaft Stadt und Landkreis Osnabrück GbR", die gestern auf Neue-OZ-Anfrage die Insolvenz bestätigte, geht davon aus, dass die Herhof-Anlage im Osnabrücker Hafen in Betrieb gehen wird.

Bis Ende Mai dieses Jahres steht noch weiter die Deponie auf dem Osnabrücker Piesberg zur Verfügung. Danach soll die Entsorgung der jährlich anfallenden 85 000 Tonnen Restmüll durch die rund 24 Millionen teure Herhof-Trockenstabilat-Anlage erfolgen, deren biologischer Teil bereits in Betrieb ist. Die Planungen sahen vor, dass in Kürze die Entlüftungstechnik abgenommen wird und im Laufe des Februar der Probetrieb unter Volllast erfolgt. Zeitpläne, die jetzt Makulatur sind.

Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, soll Grund für den Insolvenzantrag sein, dass ein irischer Investor eine angekündigte Überweisung nicht vorgenommen hat und Herhof dadurch in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist.

Ende letzten Jahres hatte die " Treasury Holdings Ltd.", die im Herbst 2003 die Herhof Holding AG übernommen hatte, mit der Ankündigung überrascht, die Mehrheit an Herhof an ein anderes irisches Unternehmen abzugeben. Die Finanzierung der laufenden Projekte sollte über die Royal Bank of Scotland sichergestellt werden.

Müll-Fachleute schließen nicht aus, dass die aktuellen Probleme mit Schwierigkeiten beim Einstieg des neuen Investors zusammenhängen. Sie zweifeln nicht daran, dass die Osnabrücker Anlage fertig gestellt wird - wenn auch mit zeitlicher Verzögerung. Hintergrund: Die Herhof-Technik, Müll als Ersatzbrennstoff aufzubereiten, sei am Markt und werde " nicht sterben". Allerdings sei nicht auszuschließen, dass am Ende ein anderer Betreiber die Anlage übernimmt. Die weitere Entwicklung hängt jetzt vom Insolvenzverwalter ab.
Autor:
hin, we


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