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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fußgänger gehören unter die Erde
Zwischenüberschrift:
Überraschende Wende am Neumarkt: Fußgänger-Überweg wurde aufgehoben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
, Politik muss auch die Kraft laben, Fehlentwicklungen zu korrigieren." Mit diesen Worten ist eine große Rathaus-Koalition aus CDU, FDP und SPD angetreten, die verfahrene Situation auf dem Neumarkt zu retten: Der Fußgängerüberweg wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion aufgehoben. Bereits gestern versperrten rot-weiße Gitter den seit fast vier Jahren gewohnten Pfad. Allein die Grünen zeigten sich empört.

Einhelligen Beifall gab es dagegen von Seiten der letzten im Neumarkttunnel noch ausharrenden Einzelhändler: Spontan spendierten Diana Coppenrath (Mehrkorn-Brötchen), Franz Mandel (Omas Sülze) und Hans-Dieter Asbrock (Käse) den Zaun-Arbeitern einen Imbiss. " Jetzt geht es wieder aufwärts", sagte Tunnel-Sprecher Reinhard Coppenrath.

Der spektakulären Entscheidung, die wohl bei einer der im Zuge der Verwaltungsvereinfachung eingeführten Flur-Konferenzen am Rande einer Sitzung des Stadtentwicklungs-Ausschusses gefallen ist, ging ein bisher beispielloses Gezerre um die Zukunft des Neumarkts voraus. Ob Bergmann-Szenario, Naschmarkt-Idee, OPG-Klimmzug oder Master-Plan: Kein Vorschlag war am Ende noch mehrheitsfähig. OB Fip (" Das Gemeinwesen nimmt Schaden, wenn die Bürger kein Vertrauen mehr in die Handlungsfähigkeit der Politik haben") setzte sich deshalb mit einem Vorschlag durch, der auch die oberzentrale Funktion des zentralen Verkehrsknotenpunkts Neumarkt berücksichtigt.

In den nächsten Wochen sollen die provisorischen Gitter durch begrünte Lärmschutzwälle ersetzt werden. Auch die Fußgängerampeln verschwinden dann. Zustimmung gab es schon vom ADAC: " Wenn der Verkehr fließen soll, gehören Fußgänger unter die Erde."


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