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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Haller Willem: Die Gleisbauer kommen voran
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Strecke Onabrück-Oesede sieht gut aus
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Haller Willem: Die Gleisbauer kommen voran

Strecke Onabrück-Oesede sieht gut aus

Osnabrück (Eb.) Einige Nachbesserungen sind noch erforderlich. Aber der Betriebsleiter der Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück, Jürgen Werner, geht mit einem guten Gefühl in die zweite Halbzeit des Gleisbaus auf der " Haller Willem" Strecke. Bei einer ersten Begutachtung des Teilstücks von Osnabrück-Hörne bis Oesede gab es kaum Beanstandungen. " Dieser Teil der Strecke ist bereit für die zweite große Schienenanlieferung am 9. Juli", so Werner.

Bei der Streckenbegehung mit den Firmen ConTrack und Stefen nahmen Werner und sein Mitarbeiter Hubert Unland Arbeiten unter die I.upe. Mit Sprühfarbe wurden die Bereiche der Trasse markiert, am die noch Hand angelegt werden muss: " Vor allem handelt es sich hier um Verschmutzungen, die leicht beseitigt werden können", sagte Werner.

Am Bahnübergang Vocke in Sutthausen haben sich die Arbeiten durch Probleme mit dem Stromanschluss jedoch etwas verzögert. Hier laufen zurzeit noch Erdarbeiten. An Stellen des Bahndammes, unter anderem am Dutekolk, ist für den Herbst noch geplant, Bäume und Straucher zurückzuschneiden. Auch die Enf-wässerungsarbeiten werden die Baufirmen noch beschäftigen: Dafür müssen Gräben am Fuß der Trasse neu ausgehoben werden.

" Doch der Gleisbau und die Kabelverlegung für die Signaltechnik sind im ersten Teil der Strecke weitgehend abgeschlossen", erklärte Werner. Auch in Malbergen liegt inzwischen wieder Schotter auf der Trasse: Hier hatte ein Dachs den Damm so stark unterhöhlt, dass große Teile abgetragen und neu verfestigt werden mussten. " In den nächsten Tagen wird dort noch Schotter aufgetragen und dann erfolgt die Gleisverlegung", sagte Kai Pohl, Bauleiter der Firma Stefen.

Vier Wochen früher als geplant, am 9. Juli, trifft die zweite große Schienenlieferung ein. Dann muss nicht nur das endgültige Gleis in Malbergen liegen: " Bis dahin wird auch auf dem zweiten Teilstück bis nach Dissen / Bad Rothenfelde das Baugleis komplett verlegt worden sein", beschrieb Werner. Denn die 120 Meter langen, neuen Gleisstücke könnten nur über die Bahnstrecke selbst angeliefert werden.

Die Bahnbrücke an der Eisenbahnstraße in Hilter-Wellendorf bleibt in ihrer Optik erhalten. Die Planungen nat-ten vorgesehen, die Standfestigkeit des rund 120 Jahre alten Bauwerks mit Beton zu sichern. Anwohner hatten jedoch gefordert, die Sand-steinbrücke zu erhalten. " Nach einer gründlichen technischen Prüfung kann die Sicherheit der Brücke auch durch ein Ausfräsen und Verstärken der Fugen gewährleistet werden", so Werner. Am Schluchtweg es aber keine Alternative: Die Brücke müsse durch eine 20 Zentimeter dicke Betonschicht gestützt werden.

DIE GLEISE nahmen (von links) VLO-Betriebsleiter Jürgen Werner, Andreas Luke von der Firma ConTrack und VLO-Mitarbeiter Hubert Unland unter die Lupe.
Autor:
Eb.


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