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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Den Studenten schmeckt das Öko-Schnitzel
Zwischenüberschrift:
Mensa ermöglicht seit über 30 Jahren ihren Gästen gesunde Ernährung - Personal hoch motiviert
Artikel:
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Originaltext:
Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, Produkte aus biologischem Anbau und " Nein" zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Das sind einige der Leitgrundsätze, die in der Mensa der Uni Osnabrück eine hohe Bedeutung haben und von den Studenten honoriert werden.

" Unser Ziel ist es, ein gesundes und ausgewogenes Angebot zu präsentieren", erzählt Gernot Tietze, Leiter der Wirtschaftsbetriebe des Studentenwerkes. Und diese Zielsetzung gelte nun schon mit Erfolg seit 30 Jahren. Um in der Mensa " jederzeit eine vollwertige Ernährung" gewährleisten zu können, spielen laut Gernot Tietze verschiedene Faktoren zusammen. Besonderer Wert werde auf die Verwendung von qualitativ hochwertiger Frischkost gelegt. Sei dieses nicht nöglich, müsse Tiefkühlware verarbeitet werden, die jedoch nur nach ihrer Qualität und nicht nach dem Preis ausgesucht werde. Auch das hoch motivierte Personal, das beispielsweise die vegetarische Kost ausschließlich in Handarbeit zubereite, spiele eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden alle Gerichte nahe der Ausgabe produziert. Auf genmanipulierte Ware werde grundsätzlich verzichtet. Dieses unterstützt auch der Fleischlieferant Neuland, ein Zusammenschluss von 40 Landwirten, der für artgerechte und umweltfreundliche Nutztierhaltung steht.

Seit über 15 Jahren arbeiten Neuland und das Studentenwerk eng zusammen. Zuletzt bei einer Aktion im Schlossgarten. Zwei Landwirte standen dort mit ihren Ferkeln und einer Kuh vielen Studenten Rede und Antwort in Fragen zur artgerechten Tierhaltung. " Wir möchten die Studenten sensibilisieren", sagt Tietze. " Außerdem sollen sie ausreichend über eine bewusste Ernährung informiert werden."

Über 8000 Portionen wandern in der Mensa täglich über die Theke. Ein Zeichen dafür, dass die Studenten das Engagement der Mensa für die gesunde und ausgeglichene Ernährung schätzen.

Wie auch der Geografiestudent Lars Velser sind viele dankbar, dass in der Universität auf eine gute Ernährung und die Verwendung von hochwertigen Produkten geachtet wird. Das findet auch die 29-jährige Silke Wübbelmann. " Wenn ich selbst einkaufe, kann ich nicht drauf achten, dass ich Fleisch von Tieren aus artgerechter Halttung kaufe. Das ist einfach zu teuer."

Die Tatsache, dass Bioprodukte teurer sind als gewöhnliche Lebensmittel, nimmt Gernot Tietze in Kauf. Trotzdem schafft er es, soziale Preise anzubieten: " Ein Eintopf für 75 Cent ist doch ein faires Angebot!" KLAUS-HENNING DEPPEN (21): " Wenn die Preisdifferenz zu üblichen Lebensmitteln nicht zu groß ist, kaufe ich auch Bioprodukte." Fotos: Seiler

EVA-MARIA DOHMEN (20): " Mir ist es nicht so wichtig, wo mein Essen herkommt und wie es entstanden ist. Hauptsache es schmeckt."

LARS VELSER (27): " Gut, dass die Uni auf die gesunde Ernährung achtet. Ich selbst mache das nicht so sehr und vertraue da auf die Einzelhändler."

SILKE WÜBBELMANN (29): " Zu Hause achte ich nicht so darauf, was für Lebensmittel ich kaufe. Wenn ich später mal mehr Geld habe, werde ich das aber tun."

DANIEL STOHLMANN (26): " Ich esse nicht immer, aber immer öfter Bioprodukte. Wenn es jedoch mal nicht klappt, ist das auch nicht schlimm." WERBEAKTION FÜR ARTGERECHTE TIERHALTUNG: Ökobauern brachten jetzt ein Schwein mit zur Mensa im Osnabrücker Schlossgarten. Das gefiel auch den Kindern.
Autor:
stn


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