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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Warm und sonnig: Getreide wächst "viel zu üppig"
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Landvolk befürchtet Frost-Schäden
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Warm und sonnig: Getreide wächst " viel zu üppig"

Landvolk befürchtet Frost-Schäden

Die fast noch sommerlichen Temperaturen mit viel Sonnenschein selbst im Spätherbst sorgen für eher unerfreuliche Kapriolen in der Landwirtschaft.

Nachdem die Saaten auf den Feldern im Landkreis Osnabrück nach Angaben des Hauptverbandes des Osnabrücker Landvolkes (HOL) unter optimalen Bedingungen in die Erde gekommen sind, haben sie sich hervorragend entwickelt. " Mittlerweile müssen wir befürchten, dass Wintergerste und Raps, aber auch Frühsaaten von Weizen viel zu üppig in den Winter gehen und dann stärker durch Frost gefährdet werden, wenn ihr Wachstum nicht bald gebremst wird", so Albert Schulte to Brinke, Landwirt aus Bad Iburg. Und auch die Unkräuter finden beste Wachstumsbedingungen vor, während viele Herbizide wegen der anhaltenden Trockenheit im Herbst nur unzureichende Wirkung gezeigt haben.

Viel Futter ist dank des milden Wetters noch einmal auf den Wiesen herangewachsen. Manche Bauern haben die Gunst genutzt und noch einen zusätzlichen Siloschnitt eingefahren. " Überall steht noch das Rindvieh auf den Weiden, das sonst längst im Stall wäre", so Schulte to Brinke. Die verlängerte Weideperiode hat sich im Übrigen auch positiv auf den Rindfleischmarkt ausgewirkt: Weil sich der Weideabtrieb über einen langen Zeitraum erstreckt, werden nicht so viele Tiere innerhalb kurzer Zeit zur Schlachtung gebracht. Die Preise stehen deshalb nicht so unter Druck wie sonst im Herbst.

VIEL ZU ÜPPIG für die Jahreszeit hat sich auch bei Landwirt Wilfried Gerke aus Bramsche die Saat für das Wintergetreide entwickelt. DerLandvolkverband befürchtet nur, dass die Pflanzen durch Frost gefährdet sind. Foto: Klaus Lindemann


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