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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Heimat für bedrohte Tiere
Zwischenüberschrift:
Im Zoo ist eine Gruppe von Rothunden eingezoge
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nach dem Tod des 17 Jahre aIten Wolfsrüden " Blondie" vor wenigen Wochen haben die Zoohandwerker die alte Wolfsanlage saniert und verschönert. Jetzt leben Rothunde darin. Dies geschah mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins Zoo Osnabrück, der auch unter anderem die Anschaffung von sieben Impalas ermöglichte und half, wesentliche Bausteine beim Bau von " Samburu" einzufügen.

Der neu gestaltete Lebensraum mit Wasserfall und Badebecken ist seit Ende September die neue Heimat einer Gruppe Rothunde, Nachzuchten aus dem Serengetipark Hodenhagen.

Beim ersten Hinsehen könnte man meinen, dass eine Fuchsfamilie eingezogen ist. Vielfach hört man auch Bemerkungen in dieser Hinsicht. Bei näherer Betrachtung muss man feststellen, dass dies nicht sein kann. Obwohl fast fuchsgroß und mit rotem Fell ausgestattet, fällt die weißgelbe Farbe im Halsbereich auf, die diesen Unterschied herausstellt.

Der Rothund ist heute eine stark bedrohte Art. Man schätzt den Bestand im Freiland auf nur noch 2500 Individuen. Ursprünglich war der Rothund im südlichen und östlichen Asien weit verbreitet, heute ist er aber nur noch in wenigen Bereichen seines früheren Verbreitungsgebietes zu finden. Der Verlust des Lebensraumes hat die Bestände stark zusammenschrumpfen lassen.

Bei den ersten vier Rothunden, die in der Anlage eingezogen sind, handelt es sich um vier Weibchen. Bald wird der Bestand noch durch einen Rüden aufgestockt, damit auch hier in Zukunft die Zucht gewährleistet ist.

Im oberen Teil des Zoos ist somit die " Hundeachse" komplettiert, die nunmehr aus den Wölfen, Polarfüchsen, Mähnenwölfen und Rothunden besteht.


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