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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Täglich fliegen Müll und Gerümpel aus dem Fenster
Zwischenüberschrift:
Besitzer und Hausverwaltung zeigen kein Interesse
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
WASSERFONTÄNENEr ist es leid. Schon seit Monaten schaut Heinrich Wellmann vom Balkon seiner Wohnung in der Natruper Straße auf Müllberge. Die befinden sich in Nachbars Garten, und niemand schert sich um ihre Beseitigung. Schlimmer noch: " Hier fliegen täglich neue Sachen aus dem Fenster." Die Restmülltonne sei schon überwuchert, weil sie keiner mehr benutze.

Auch die Besitzerin der Kneipe Klabautermann regt sich auf über den Unrat, den man durch ein Rückfenster ihrer Räume gut erkennen kann. Sie hat auch einen Schuldigen identifiziert. Der sei zwar schon vor einiger Zeit ausgezogen, den Müll hat er Reiniginugsaber offensichtlich der Natur überlassen.

Der Zustand eines Privatgrundstücks ist eigentlich Sache des Eigentümers. Doch der will sich trotz mehrfacher Anfragen unserer Zeitung offensichtlich nicht zum Zustand seines Grundstückes äußern. Eine Aussage des von ihm eingesetzten Hausverwalters lässt aber tief blicken: " Ich kümmere mich nur darum, dass das Geld reinkommt."

Wenn Hauseigentümer ihre Reinigungspflichten massiv vernachlässigen, ist auch die Verwaltung berechtigt einzugreifen, erklärt ein Sprecher des Landkreises Osnabrück. Der Gesundheitsdienst von Stadt und Landkreis kann von sich aus ein Grundstück besichtigen, auf dem Schädlinge vermutet werden.

Und Heinrich Wellmann ist sicher, dass nebenan ein paar weniger putzige Viecher ihr Unwesen treiben. " Ich höre die Ratten doch abends rascheln." Und gesehen habe er sie auch schon häufiger. Doch als der Gesundheitsdienst im Mai zu Besuch war, fand er keine Spuren, die auf die Nager hindeuteten. Schlechte Aussichten also für Wellmann, dass sich an seiner schlechten Aussicht bald etwas ändert. ÜBERALL MULL: Der Blick von seinem Balkon ist schon lange kein Genuss mehr für Heinrich Wellmann.Foto: Elvira Parton
Autor:
hpet


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