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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gute Dämmung spart immerhin die Mehrkosten
Zwischenüberschrift:
Immer mehr Häuser in Osnabrück bekommen eine dicke Isolierung - Zuschüsse vom Staat
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Gaspreise steigen unaufhörlich. Und das Heizöl ist so teuer wie noch nie. Nicht nur aus Umweltschutzgründen lohnt es sich also, über Energiesparen nachzudenken. Viele Hauseigentümer in Osnabrück verordnen ihrem Haus eine wirksamere Wärmedämmung.

Nach Auskunft von Detlef Gerdts, dem Leiter des Fachbereichs Grün und Umwelt, sind Maßnahmen zur Wärmedämmung besonders lohnend. " Ein riesiges Problem sind alte Gebäude", erklärt der Mann von der Stadt. Auch im Hinblick auf den für 2006 geplanten Energiepass für Gebäude sei es derzeit besonders lohnend, bei alten Häusern auf Wärmedämmung zu setzen.

Für solche Maßnahmen gibt es Darlehn von der Bundesregierung und der Kreditanstalt für Wiederaufbau. " Und die sogar zinsgünstig", weiß Ute Fritsch-Riepe, Energie-Ingenieurin am Fachbereich Grün und Umwelt. Um einen solchen Kredit zu erhalten, müssen Hausbesitzer ein Gutachten vorlegen, welche Maßnahmen am Haus sinnvoll sind und was sie kosten.

Auch hier hilft der Staat. Privatpersonen zahlen für eine Beratung 222 Euro. " Der Bund zahlt 300 Euro dazu", informiert Energieberater Dietmar Seeber. Dafür erhält der Hausbesitzer eine technische Untersuchung inklusive Kosten- und Einsparberechnung. " Die baulichen Investitionen sind langfristig zu sehen und auch wirksam", weiß der Spezialist.

Darauf baut auch die Wohnungsbau Genossenschaft Osnabrück (WGO). Die bringt derzeit drei ihrer Häuser am Schlosswall in Sachen Wärmedämmung auf Vordermann.

Nach Informationen der WGO werden die Heizungsanlagen der drei um 1952 erbauten Häuser zusammengelegt, so dass die Leistung der Kessel um ein gutes Drittel reduziert werden kann. Für warmes Brauchwasser stehe nun eine Solaranlage auf dem Dach, alle Fenster zum Schlosswall wurden durch solche mit größerem Dämmwert ersetzt. Das Dach wird erneuert, ebenso Keller- und Wohnungstüren und die Hau, stür. , " Alles, was wir beim Verbrauch einsparen, geht für Preiserhöhungen drauf", heißt es bei der WGO. Aber ohne die Einsparungen würden die Mieter noch mehr Geld für Energie ausgeben müssen.

In Sachen Förderprogramme vermutet Detlef Gerdts, dass diese nach Umsetzung des Gesetzes für den Energiepass auslaufen werden: " Das war in vergleichbaren Fällen immer so", erinnert er sich.

EIN DICKER PELZ, der den Gasverbrauch reduziert: WGO-Gebäude am Schlosswall. Foto: Martens
Autor:
mlb


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