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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Woolworth: Wir wollen investieren
Zwischenüberschrift:
Kaufhauskette plant neues Haus am Jürgensort - Bauvoranfrage in Arbeit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
ETWAS NEUES will Woolworth an der Ecke Jürgensort/ Kamp entstehen lassen. Wie ein neues Gebäude aussehen und wie es genutzt werden könnte, wird zurzeit geprüft. Foto: Jörn Martens

Woolworth bekennt sich zu Osnabrück und will " auf jeden Fall" seinen Standort am Jürgensort in den kommenden Jahren modernisieren.

Der Sprecher der Warenhauskette, Wilfried Sauer, sagte, das Unternehmen führe zurzeit " intensive Gespräche" mit der Stadt Osnabrück. " Wir sind dabei, eine Bauvoranfrage zu stellen", so Sauer weiter. Dabei werde auch untersucht, welche Nutzungsmöglichkeiten der Markt an dieser Stelle benötige. Im Klartext: Woolworth prüft, wie und in welchem Umfang Einzelhandelsflächen, Büros oder Wohnungen am besten zu vermieten wären.

Klar ist, dass das Unternehmen den Standort stärken will. " Wir werden auf alle Fälle dort bleiben", so Sprecher Sauer. Kein vernünftig wirtschaftendes Unternehmen würde " diese beste 1a-Lage" ohne Not aufgeben. Sauer: " Es wird eine Immobilie entstehen, die der Lage entspricht und wirtschaftlich zu betreiben ist". Klar sei, dass das Haus im derzeitigen Zustand dem Standort nicht angemessen ist.

Das Eckhaus bildet das Tor von der Großen Straße zur Kamp-Promenade und könnte zu einem wichtigen städtebaulichen Baustein werden, wenn dasTextilkaufhaus L+ T seine Erweiterungspläne umsetzt und die neue Kamp-Galerie fertig ist.

Diese baut Uwe Lemkuhl aus Ibbenbüren. Am 2. November werden nach seinen Angaben die Abrissarbeiten an der Ecke Kamp/ Jürgensort beginnen. Damit verschwinden eine der letzten Behelfsbauten aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf fünf Geschossen entstehen Flächen für Einzelhandel (bis zu tausend Quadratmeter), Büros und Wohnungen. Die Vermarktung hat noch nicht begonnen: " Wir fangen mit dem Bau an und suchen dann die Mieter", sagt Lehmkuhl, " ich bin da ganz Optimist." Es sei wichtig, potenziellen Mietern einen festen Zeitplan und konkrete Baupläne bieten zu können. Mit Sorge beobachte er die Diskussionen um den Neumarkt, so Lehmkuhl weiter. Denn solche Diskussionen verschreckten jeden Investor.

Werden die geplanten Investitionen verwirklicht, entsteht im Quartier rund um den Jürgensort ein neues, großes Schwergewicht im innerstädtischen Einzelhandel. Das erschwert nach Einschätzung die Entwicklung am Neumarkt, für den Investoren gesucht werden.
Autor:
hin


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