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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Der Ruderverein will ein Treffpunkt für viele werden
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Eversburg: Platz in den Bootshallen wird knapp, weil immer mehr Schüler kommen - Verein will neues Bootshaus bauen
Artikel:
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GROSSE PLÄNE FÜR DAS WASSERSPORTZENTRUM: Jens Zuther will nicht nur Platz für Boote, sondern möglichst auch für Gastronomie und Wellnessangebote schaffen. Fotos: Thomas Osterfeld

Eversburg (rel) Ein Cafe oder Restaurant mit Blick auf den Kanal, Wellness-Angebote für alle - Jens-Peter Zuther möchte aus dem Standort des Rudervereins in Eversburg einen attraktiven Anziehungspunkt machen. Ideen gibt es schon, konkrete Pläne noch nicht. Der Verein will sein Gebäude in nächster Zeit umbauen.

Die Bedingungen für die Ruderer hätten sich in den vergangenen 25 Jahren geändert, so Jens-Peter Zuther, Vorsitzender des Osnabrücker Rudervereins (ORV). Einen Teil seiner Räume vermietet der ORV an die Osnabrücker Gymnasien und die Gesamtschule Schinkel. " Als wir den Standort errichtet haben, sind wir von 200 bis 250 rudernden Schülern ausgegangen", sagt Zuther. Inzwischen ist die Zahl der Schüler-Ruderer auf 600 gewachsen. Es Ist also eng geworden in den von den Schulen angemieteten Bootshallen. Die Gymnasien und das Schulamt wollen deshalb mit den für den Rudersport gedachten 394 000 Euro aus dem Ganztagsschul-Förderprogramm des Bundes neue Bootshallen bauen. Hans-Georg Freund, Fachbereichsleiter Schule und Sport, geht davon aus, dass die Hallen 2007 gebaut werden.

Jens-Peter Zuther will erreichen, dass Stadt, Schulen und Ruderverein an einem Strang ziehen. Allerdings sieht er zugleich, dass die Kapazitäten des Stichkanals begrenzt sind: " Wenn sich 40 Boote auf einen Abschnitt über fünf Kilometer verteilen, wird das zum Problem", sagt der Vereinsvorsitzende mit Blick auf den Kanalabschnitt, der dem Rudersport zur Verfügung steht.

NUR EINE IDEE: So stellt sich der Bochumer Architekturstudent Germar Reitze die neuen Anlagen des Rudervereins in Eversburg vor (im Vordergrund der Stichkanal). Foto: Egmont Seiler

Zuthers Pläne gehen weiter. Sein Ziel ist es, das Gebäude des Ruder-Vereins in näherer Zukunft umzubauen. Wie der neue Ruderverein aussehen könnte, zeigen Modelle von Architekturstudenten aus einem von KME veranstalteten Wettbewerb. Nach bestimmten Vorgaben haben Studierende aus Bochum Entwürfe für ein Ruderhaus in Eversburg gefertigt.

BIS ZUR OBERKANTE voll gepackt sind die Bootshallen der Schulen.Durch solche Zusatzangebote erhofft sich Zuther eine- Standort Interessant wäre.

Auch wenn keines der Modelle realisiert wird, ist der Vorschlag von Germar Reitze Zuthers Favorit. In seinem Entwurf werden die Bereiche für Schüler und Vereinsmitglieder durch eine Glasbrücke verbunden, in einem separaten Trakt ist Platz für Gastronomie und Wellness.

Durch solche Zusatzangebote erhofft sich Zuther eine höhere Attraktivität des Standortes. Nicht nur Vereinsmitglieder sollen nach Eversburg gelockt werden, um so vielleicht neue Interessenten für den Rudersport zu finden. Auch im Hinblick auf die Buga glaubt Zuther, dass eine Gastronomie an diesem Standort interessant wäre.

Allein könne der Verein ein solches Projekt nicht realisieren, räumt er ein. Verlässliche Partnerschaften mit der Stadt Osnabrück und anderen Partnern seien notwendig. Für den Rudersport in Osnabrück sieht er dabei " eine optimale Entwicklung und eine riesige Chance".
Autor:
rei


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