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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
500 weitere Plätze bis Februar"
Zwischenüberschrift:
Bonn zahlt für die Sanierung der Caprivikaserne fünf Millionen Mark
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In der Caprivikaserne wird noch in diesem Monat die Zahl der Betten von 500 auf 1000 aufgestockt. Dies bestätigte gestern der neue Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Bundesangelegenheiten, Rudolf Fischer, bei seinem ersten Besuch in der Osnabrücker Außenstelle des Grenzdurchgangslagers Friedland. Ebenso bekräftigte er, daß mit der Erweiterung der Osnabrücker Einrichtung die vorübergehend in Bramsche genutzte Unterkunft für Aussiedler wieder geschlossen werde (wir berichteten gestern).

Für die Erweiterung und Sanierung der Caprivikaserne habe das Land eine " vernünftige Lösung" in Absprache mit Bonn gefunden. Fünf Millionen Mark zahle die Bundesregierung für die Grundsanierung der ehemaligen Kasernengebäude. Wie der Leiter des Grenzdurchgangslagers, Randolf Brand, ergänzte, sollen mit dem Geld nach der bisherigen provisorischen Herrichtung vor allem Isolierung und Lüftung verbessert werden.

Fischer kündigte an, daß er bei seinen heutigen Gesprächen im Bundesinnenministerium erneut den Standpunkt des Landes vertreten werde. Dies beziehe sich vor allem auf die Absprache mit Bonn, daß Niedersachsen insgesamt 3300 Plätze für Aussiedler bereitstellt: 2300 in Friedland und ab 1. Februar 1000 in Osnabrück. " Bund und vor allem die Bundesländer sind bei dieser Aufgabe gefordert", erklärte der Staatssekretär: " Man kann nicht nur Sonntagsreden halten und dann nicht handeln". Angesichts der Tatsache, daß sich auch der Kanzler Tür ein viertes Durchgangslager in einem anderen Bundesland eingesetzt habe, zeigte sich Fischer jedoch zuversichtlich, daß noch im Januar eine Lösung gefunden werde.

Der Staatssekretär will heute in Bonn außerdem an-regen, daß mit der UdSSR künftig bessere Absprachen über die Zahl der zu erwartenden Aussiedler getroffen werden: ,, Wenn wir rechtzeitig wissen, wann mit wieviel Menschen zu rechnen ist, können wir uns darauf vorbereiten41. In diesem Zusammenhang lobte er das Lagerleitungsteam um Randolf Brand und die Mitarbeiter in Osnabrück. Fischer zollte ihrem " überdurchschnittlichen Einsatz großen Respekt" und dankte nachdrücklich auch der Osnabrücker Bevölkerung für ihr Engagement und ihre Spendenfreudigkeit.S. ^
Autor:
S.


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