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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Innenstadt "nur so ein bisschen Anhang"
Zwischenüberschrift:
Droht die Abschaffung des zentralen Stadtteils? Die SPD will sie mit aller Kraft verhindern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Innenstadt (swa) Die SPD Osnabrück " will sich mit allen Mitteln" dagegen wehren, dass die Innenstadt keinen eigenen Ortsrat bekommt. Noch aber will niemand die Eigenständigkeit der City abschaffen.

In einer Pressemitteilung hatte sich der SPD-Ortsverein Altstadt-Westerberg-Innenstadt kampfeslustig gezeigt: " Die Innenstadt muss einen Ortsrat bekommen." Die SPD wolle alles daransetzen, dass Diskussionsvorschläge, in denen es in der zentralen Innenstadt von Osnabrück keinen eigenen Ortsrat geben soll, vom Tisch kommen. " Wir haben uns gefreut, dass nach über 30 Jahren ungleicher Behandlung der Stadtrandbereiche - mit dem Vorteil eigener Ortsräte - nun endlich auch für die Kern-Stadtteile von Osnabrück Ortsräte eingerichtet werden", schreiben die Sozialdemokraten. Viele der neuen Ortsratsgebiete in der Stadt hätten es am Anfang schwer, eine Identität zu schaffen. Das bedeute, dass Stadtteile erkennbare Gebiete bleiben. Eine Teilung der Innenstadt mit einer Zuordnung zu den Bereichen Wüste und Weststadt / Westerberg teile den Stadtteil Innenstadt in zwei Teile und mache eine Identifikation mit dem gesamten Stadtkern innerhalb der Wälle unmöglich.

Die Ratsmehrheit zeigte sich überrascht angesichts der sozialdemokratischen Kampfbereitschaft. Bürgermeister Burkhard Jasper (CDU) bestätigte zwar, dass es einen Arbeitskreis Wahlberei-che gebe, der versuche, Stadtteile und Wahlbereiche inÜbereinstimmung zu bringen. Diesem Arbeitskreis habe die Verwaltung auch den von den Sozialdemokraten kritisierten Vorschlag als einen unter mehreren unterbreitet. Es gebe dafür auch Argumente, zum Beispiel, dass es auch innerhalb der Innenstadt zwischen Alt- und Neustadt Interessensgegensätze gebe. Aber die Ratsmehrheit habe sich hier überhaupt noch nicht festgelegt.

Kämen diese Grenzen dennoch, so SPD-Ortsvereinsvor-sitzcnde Ulla Groskurt, wären die Inncnstadtteile " immer so ein bisschen Anhang" an einen anderen Stadtteil ohne eigene Identität.

Ein gelber Teppich aus Lindenblättern überzieht die Grünanlage an der Katharinenstraße

Die Linden werfen ihre Blätter ab, und auf dem Rasen entsteht ein gelber Teppich mit unzähligen Schattierungen, Das Foto entstand gestern in der Weststadt, genauer gesagt in der Grünanlage zwischen der Katharinenstraße und der Augustenburger Straße.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
swa


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