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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bald wird gemessen, wie dick die Luft wirklich ist
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Feinstaubmesscontainer am Schlosswall aufgestellt - Bei Grenzwertüberschreitung wird ein Aktionsplan erarbeitet
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Bald wird gemessen, wie dick die Luft wirklich ist

Feinstaubmesscontainer am Schlosswall aufgestellt - Bei Grenzwertüberschreitung wird ein Aktionsplan erarbeitet

Osnabrück (S.) Der Container steht shon, jetzt fehlen nur noch Strom-und Telefonanschlüsse. Ab Mitte August wird dann auch in Osnabrück die Feinstaubbelastung durch den Straßenverkehr ermittelt.

Nach Einführung der Grenzewerte für Feinstaub {siehe auch " Zur Sache") habt die Stadt das Land Niedersachsen gedrängt, eine Messstation für den Ballungsraum Osnabrück zur Verfügung zu stellen, sagte gestern Dellef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Grün und Umwelt. Der Container wurde bislang für ein inzwischen beendetes mehrjähriges Forschungsprojekt in Hannover genutzt und stand zur Verfügung, ergänzt Michael Küster vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim.

Außer Hannover, Hildesheim und Göttingen steht der landesweit vierte Straßenmesscontainer. HInzu kommen 22 sogenannte Hintergrundmesscontainer wie der an der Blombatstraße auf dem Ziegenbrink. Hier wird die Hintergrundbelastung (im ländlichen Raum zum Beispiel durch Intensivtierhaltung und Gülleausbringung verursacht) gemessen.

Mit dem Container auf dem Parkstreifen vor dem Haus Schloßwall 16-18 wird in Kürze auch die Feinstaubbelastung ermittelt, die der Straßenverkehr durch Auspuffabgase und Reifenabrieb erzeugt. Der Standort wurde nach einer Analyse der Verkehrsströme und der Bebauung an den Hauptstraßen ausgewählt, berichtet Ulrich Greiten vom Fachbereich Grün und Umwelt. Die Ringstraße ist mit täglich 29 000 Fahrzeugen und einem Lkw-Anteil von acht Prozent eine der am stärksten befahrenen Routen und somit vermutlich auch eine der am stärksten mit Feinstaunb belasteten Feinstaub belasteten Straßen der Stadt.

Mindestens ein Jahr lang werden die Messgeräte den Feinstaub und Stickoxide messen und per Telefonleitung an das Umweltministerium leiten. In einem zweiten Schritt soll 2006 / 2007 mittels eines Computerprogrammes errechnet werden, wie weit sich die Belastungswerte auf andere Regionen des Ballungsraumes Osnabrück übertragen lassen. Dazu gehören auch Georgsmarienhütte, Hasbergen, Wallenhorst und Belm. Sollte absehbar sein, dass der Tagesmittelwert 35-mal überschritten wird, muss das Umweltministerium in Absprache mit der Stadt einen Aktionsplan aufstellen, wier die Anwohner künftig vor zuviel Feinstaubbelastung geschützt werden können. Verkehrsumleitungen seien nicht ausgeschlossen. Osnabrück könne dann aber auf die Erfahrungen anderer Städte zurückgreifen, die sich schon jetzt um eine Senkung der Feinstaubbelastung kümmern müssen.
Autor:
S.


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