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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Gut für Umwelt und Wald: Heizen mit Holzschnitzeln
Zwischenüberschrift:
Schmackhafte Präsentation mit der "Agendasuppe"
Artikel:
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Originaltext:
DER FORSCHERDRANG der jungen Besucher wurde ebenfalls berücksichtigt, als die Lokale Agenda einige ihrer Projekte vorstellte und erläuterte. Foto: Thomas Osterfeld

Osnabrück (hmd) Ohrenbetäubender Lärm auf dem Theatervorplatz sorgte am Samstagvormittag für Aufmerksamkeit: Ein Häcksler verarbeitete Holzreste zu Holzschnitzeln, mit denen Energie gewonnen wird. Dies war eine der Aktionen der Lokalen Agenda, die seit 2002 jährlich ihre Projekte und Aktivitäten der Öffentlichkeit vorstellt.

" Mitmachen, einmischen, aktiv werden", so lautet das Motto der Agenda, einem Verbund von Bürgern und Institutionen ist: " Die Agenda wird von allen Kräften der Stadt getragen", sagt Burk-hard Hetz vom Referat für Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung. Aktiv waren Mitarbeiter des Arbeitskreises Energie, Bauen und Wohnen geworden, die rund eine Tonne an so genanntem Schwachholz gesammelt hatten, die in Form von Holzschnitzeln zur Energiegewinnung über 300 Kilogramm Heizöl ersetzen.

" Es wird kein Baum gefällt", verweist Arbeitskreissprecher Prof. Klaus Kuhnke auf die Umweltverträglichkeit, die zugleich Waldpflege bedeute. Zwar wird durch das Verbrennen Kohlendioxid freigesetzt, das passiere aber auch, wenn das Schwachholz im Wald vergammele. Zugleich wachse durch die Pflege der Wald schneller nach und ziehe so wieder Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Möglicherweise wird die zukünftige Zentralunterkunft der städtischen Gärtner an der Klöcknerstraße mit dieser Energie versorgt.

Der Arbeitskreis Fairer Handel bot ein kleines Sortiment seiner Produkte an, vom Osnabrück Kaffee bis zu den Süßigkeiten " Mango Monkees". Eine " gute Resonanz" aus der Bevölkerung stellte Sprecherin Astrid Kafsack fest. Zufrieden äußerte sich auch Ulrich Freisei, Leiter der Freiwilligenagentur: " Es kommen immer Rückmeldungen, wenn man sich öffentlich präsentiert." Die Börse für ehrenamtliche Arbeit hat mittlerweile Anfragen von 260 Interessierten registriert, die Vermittlungsquote liegt bei etwa 70 Prozent: " Wir können uns vor Arbeit nicht retten."

Elf Arbeitskreise umfasst die Lokale Agenda 21, die sich für eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle und sozial gerechte Entwicklung der Stadt einsetzen. Geschmackvolle Werbung für die Anliegen machte Elisabeth Michel. Die Sprecherin des Agendaforums hatte mit Unterstützung von angehenden Köchen 80 Liter " Agendasuppe" zubereitet, die eine verfeinerte Variante der Elsässischen Kartoffelsuppe ist.
Autor:
hmd


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