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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Käufer gesucht für das Schadstoffmobil
Zwischenüberschrift:
Neuer Container an der St.-Florian-Straße an der zweiten Sammelstelle in Sutthausen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
ROLLT IN DEN RUHESTAND: Statt des Schadstoff mobils steht an der St.-Florian-Straße bald ein Container.

Foto: Gert Westdörp

Sutthausen (hpet) Seinen Namen hatte es eigentlich schon seit anderthalb Jahren nicht mehr verdient. Denn bewegt hat sich das Schadstoffmobil nur bis Ende 2003. Seitdem steht es an der St.-Florian-Straße. Nun wird es seinen Dienst im Abfallwirtschaftsbetrieb bald vollends quittieren. An seine Stelle tritt ein ortsfester Container.

1992 trat das Fahrzeug in Osnabrück erstmals in Aktion. Elf Jahre lang fuhr es insgesamt 30 Plätze im Stadtgebiet an, um alles das zu schlucken, was nicht in den herkömmlichen Hausmüll gehört. Eine für die Bürger komfortable Lösung, allerdings auch sehr teuer. Deshalb entschied sich der Abfallwirtschaftsbetrieb für einen zweiten, festen Standort anstelle des fahrenden Sammellagers.

Neben dem Piesberg im Norden der Stadt wählte man Sutthausen im Süden aus. So rollte das Mobil in die St.-Florian-Straße und blieb dort. Auf die gesammelte Schadstoffmenge schien sich diese Maßnahme kaum auszuwirken. " Im letzten Jahr gab es einen leichten Rückgang der Anlieferungen. Es ist aber nicht klar, ob das direkt auf die veränderte Sammlung zurückzuführen ist", erklärt Deponieleiter Rudolf Hellmer. Schwankungen von zehn Prozent von einem Jahr zum nächsten seien normal. Verändert hat sich indes die Frequenz der Besuche. Die Häufigkeit der Lieferungen sei merkbar zurückgegangen, sagt Hellmer. " Die Leute sammeln wohl ein paar Büchsen mehr im Keller als vorher."

Den größten Anteil am angenommenen Abfall hätten mit weitem Abstand Farben- und Lackreste ausgemacht. Auch einige Tonnen Pinselreiniger, Altöl, Pflanzenschutzmittel und Leuchtstoff röhren kamen im Jahr 2004 im stillgelegten Mobil zusammen.

Nun soll es Gewinn bringend an den Mann gebracht werden. Allerdings erst, sobald der neue, rund 25000 Euro teure Container an der St.-Florian-Straße steht. Zwar sei die Baugenehmigung schon erteilt, die Stadt habe den Bauauftrag aber noch nicht vergeben, so Willi Nig-gemann, Chef des Abfallwirtschaftsbetriebs. Vor der Sommerpause sei mit dem Baubeginn deshalb auch nicht zu rechnen.
Autor:
hpet


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