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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hotel und Hansa-Theater schlossen für immer die Pforten
Zwischenüberschrift:
Zeitreise in Schinkel:
 
Nach der Bahnverlegung kam es zu baulichen Veränderungen an der Buersche Straße - Auch ein Haus im Gründerzeitstil
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
MIT PFERDEKUTSCHEN reisten die Menschen damals durch die Buersche Straße, wie auf diesem Bild aus dem Buch " Alt-Osnabrück", Band 3, erschienen im Verlag H. Th. Wenner, zu sehen ist.

HEUTE ROLLT DER AUTOVERKEHR über die Straße. Immer noch informiert eine Litfaßsäule über die neuesten Ereignisse in der Stadt.

Schon vor einhundert Jahren stand an der Ecke Buersche Straße / Schinkelstraße eine bunt plakatierte Litfaßsäule. An gleicher Stelle wirbt heute eine modernisierte Nachfolgerin. Statt Kutschen fahren jetzt Autos daran vorbei.

Die historische Aufnahme, die Rudolf Lichtenberg im Jahr 1911 machte, zeigt die Kreuzung an der Buerschen Straße, Hamburger Straße und Schinkelstraße vor den baulichen Veränderungen infolge der Schienenverlegung.

Der heutige Blick auf diese Straßenecke zeigt eine veränderte Perspektive, da 1913 die Gleise höher gelegt, die Buersche Straße abgesenkt, verlegt und in eine Kurve durch die Felsen gezwungen wurde. Auf dem aktuellen Foto ist rechts die von der Buerschen Straße abzweigende Venloer Straße zu sehen.

Auch die Bebauung wurde im Laufe der Jahre verändert: Das eindrucksvolle, mit verspielten Details versehene Eckhaus im Gründerzeitstil wurde durch ein leuchtend angestrichenes Mehrfamilienhaus ersetzt, Baulücken zur Bahn-Überführung wurden geschlossen, und auch das ehemalige Hansa-Hotel mit dem Kino " Hansa-Theater" hat seine Pforten für immer geschlossen. Dennoch pulsiert hier das Leben.

Zahlreiche Cafes, Imbissstuben und Geschäfte haben sich in diesem Bereich angesiedelt. Ein reger Verkehrsstrom fließt vorbei an der hoch gewachsenen, ausladenden Kastanie, die fast vollständig die Front des Eckhauses verdeckt. Ein hohes Verkehrsaufkommen an dieser Straße meldete die Stadt schon zur vergangenen Jahrhundertwende. Damals bewegten sich die Osnabrücker, wie das Foto von 1911 verrät, jedoch eher zu Fuß, mit der Kutsche oder per Fuhrwerk durch die Stadt.
Autor:
tos


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