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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Verkehrsplaner sind zufrieden, Schüler nicht
Zwischenüberschrift:
Ausbau der Bramstraße vor der Angelaschule stößt auf Kritik - Probleme sollen bei Ortstermin besprochen werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eigentlich sollte es allen Verkehrsteilnehmern zugute kommen, wenn eine Straße umgestaltet wird. Dieses Ziel scheinen die Verkehrsplaner mit dem Ausbau der Bramstraße im Umfeld der Angelaschule nicht erreicht zu haben. Denn Schüler, Lehrer und Eltern beklagen sich seit dem Umbau über eine erhöhte Unfallgefahr.

Ein Mittelstreifen, zwei neue Zebrastreifen, ein Radweg sowie eine Bushaltebucht für drei Fahrzeuge wurden im Bereich Angelaschule und der gegenüberliegenden Thomas-Morus-Schule geschaffen. Die Busbuchten liegen allerdings auf der Seite der Thomas-Morus-Schule - während es zum Ärger von Schulleiterin Brigitte Degenhardt vor der Angelaschule nur noch ein Haltestellenschild auf dem Bürgersteig gibt. " Wenn morgens drei Busse hintereinander dort stehen, kann man zehn Minuten lang nicht auf den Hof fahren", beschreibt sie die Probleme derjenigen, die im Auto anfahren.

Das ist nicht der einzige Punkt, über den sich die Schulleiterin und die Eltern ärgern. Der Mittelstreifen verhindert etwa, dass Autofahrer zur Seite ausweichen können, wenn sie an einem Radler vorbeifahren. " So kann der Sicherheitsabstand von einem Meter nicht eingehalten werden", beschwert sich Degenhardt. Die Zebrastreifen seien außerdem so angelegt, dass Autofahrer sie nicht rechtzeitig sehen könnten. Sogar einen Unfall hat es kurz vor Weihnachten gegeben: Ein Radfahrer verunglückte vor der Angelaschule. Dabei hätten ihre Kollegen die Verkehrsplaner schon vor dem Umbau gewarnt, ärgert sich Degenhardt. Denn die neu strukturierte Bramstraße gehört zum Verkehrskonzept Haste, und an dem waren auch Lehrer der Angelaschule beteiligt. Ihre Hinweise seien jedoch in den Wind geschossen worden, kritisiert die Schulleiterin. " Wollen Sie das besser wissen als die Verkehrsplaner?" soll einem ihrer Kollegen vorgehalten worden sein.

Der Fachdienst Verkehrsplanung hält bisher an dem Konzept fest. Verkehrsplanerin Ulla Bauer weist darauf hin, dass die Markierung des Radweges bisher nur provisorisch sei. " Wenn die Witterung endgültig besser ist, machen wir einen neuen", verspricht sie. Allerdings müssten auch dann große Fahrzeuge wie Lkw und Busse ein Stückchen über den Radweg fahren, weil die Auswelchmöglichkeit nach links fehle, schränkt die Verkehrsplanerin ein.

Von einem Unfall hat auch Ulla Bauer gehört - der sei allerdings passiert, nachdem ein Radfahrer mit nur kurzem Handzeichen über den Zebrastreifen abgebogen sei, sagt sie. Vertreter des Fachdienstes Verkehrsplanung und der Angelaschule wollen sich demnächst noch einmal an Ort und Stelle treffen und die Probleme besprechen.

Bildunterschrift:
DER GANZ NORMALE HOCHBETRIEB morgens um kurz vor acht: Die Bramstraße in Höhe der Angelaschule.

Foto: Elvira Parton
Autor:
rei


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