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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wintergarten und Sonne für die Totenkopfäffchen
Zwischenüberschrift:
Bau mit Spende der Karmann-Stiftung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (d.) Sie können an echten Lianen herumtollen, haben einen warmen Wintergarten, ein Außengehege mit Südlage, und zur Feier gab es eine besondere Obst- und Gemüsepizza: Die Totenkopfäffchen im Südamerika-Haus des Zoos haben ein neues Gehege in einer tropischen Umgebung.
1971, zum 100. Geburtstag des Firmengründers, wurde die Wilhelm-Karmann-Stiftung gegründet, die das Museum, den Zoo und inzwischen auch die Universität unterstützt.
1975 wurde aus diesen Mitteln im Zoo das Südamerika-Areal gebaut, später kamen zum Beispiel Anlagen für die Faultiere und die Tropenhalle hinzu. Auch die jetzt abgeschlossene Umgestaltung der Besucherhalle und vor allem das neue Gehege der Totenkopfaffchen wurde von der Stiftung finanziert. " Südamerika ist, neben Afrika, einer der Schwerpunkte des Zoos". so Zoodirektor Dr. Wolf Everts.
Über die Neugestaltung informierten sich gestern Wilhelm-Dietrich Karmann und Joachim Dallwig, Geschäftsführer der Stiftung. Die alte Anlage der kleinen Affen entsprach nicht mehr den Haltungsrichtlinien. Sie wurde deshalb entkernt und vergrößert, ebenso wie die Außenanlage. Für die Innengestaltung waren die Zoomitarbeiter kreativ. In der Besucherhalle gibt es Jetzt eine Art Waldboden aus Rinden-mulch und Holzstegen.

Totenkopfäffchen stammen aus dem Amazonasgebiet und gehören, weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird, zu den bedrohten Tierarten. Der Osnabrücker Zoo beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm. Das neue Männchen, das mit seinen sechs " Frauen" in dem neuen, schmucken Gehege lebt, hat schon für Nachwuchs gesorgt: Ein Weibchen ist hochtragend.

Bildunterschrift:
EIN NEUES GEHEGE bekamen die Totenkopfaffchen, die im Südamerikahaus im Zoo leben. Finanziert wurde es von der Karmannstifung. Kleines Foto: Wilhelm-Dietrich Karmann (links) und Zoodirektor Everts bei der Besichtigung.

Fotos: Jörn Martens
Autor:
d.


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