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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neumarkt: Wer glaubt an die Zauberei von Harry Potter?
Zwischenüberschrift:
Ein weiterer Kommentar zur Umgestaltung des Neumarkts ("Den Busbahnhof zubauen? Planer stößt auf Skepsis ", Ausgabe vom 4. Dezember).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bildunterschrift:
DAS BILD DER RUHE aus luftiger Höhe trügt: Die Zukunft des Osnabrücker Neumarkts ist eines der am stärksten diskutierten verkehrspolitischen Themen der Stadt. Foto: Gert Westdörp

" Einige Ratsmitglieder wissen noch immer nicht, dass der Johannistorwall mit zirka 30 000 Fahrzeugen täglich keinerlei zusätzliche Verkehrsbelastung verkraften kann. Die Vision einer möglichen Verkehrsverlagerung auf dem Wall wurde in erschreckender Weise zur Realität während der 14-tägigen Sperrung Neuer Graben, anlässlich des Jugendhilfetages im Juni dieses Jahres, und der Neumarktsperrung wegen der Demonstration am 28. Februar. Chaotische Verkehrsverhältnisse brachten den Verkehr völlig zum Erliegen. Es ging nichts mehr. Wir fordern die Verantwortlichen auf, Maßnahmen zur Verkehrsminimierung am Wall zu treffen, z. B. Verbot für Schwerlast-Durchgangsverkehr und Verlegung der Bundesstraßen auf die Autobahnen, und für entsprechenden Lärmschutz zu sorgen. Verkehrsverlagerungen vom Neumarkt auf den Wall darf es auch deshalb nicht geben, weil sie unsozial sind und gegen den Gerechtigkeitsgrundsatz verstoßen. Wall-Anwohner brauchen kein Mitleid, sondern fordern von den Entscheidungsträgern die Umsetzung ihrer Ansprüche wie Bewohner anderer Stadtteile. Überrascht sind wir von den Presse-Ausführungen des Verkehrsplaners Hans-jürgen Apel, der eine Verkehrsverlagerung auf den Wall von zusätzlich 12 000 Fahrzeugen ins Gespräch gebracht hat. Nach den Berechnungen würde sich dann die Anzahl am Wall pro Tag auf weit über 40 000 erhöhen. Das wären zirka 10 000 Fahrzeuge mehr als der Durchschnitt auf Bundesautobahnen. So kann es doch nicht gehen, zumal die Verkehrsplanung uns bereits im vergangenen Jahr mitgeteilt hat, dass sie sich immer gegen eine Sperrung des Neumarkts für den Individualverkehr ausgesprochen hat, gerade um nicht höheres Verkehrsaufkommen für den Wall zu erzeugen. Hier gilt für die Verwaltung Wort zu halten und Verlässlichkeit unter Beweis zu stellen. Für den Neumarkt kann ein Tunnel für den Kfz-Verkehr eine gute Lösung sein. Oder glaubt jemand, dass Harry Potter den Verkehr wegzaubern kann?"
Ursula Unland
Sprecherin der Bürgerinitiative " Leben am Wall" Johannistorwall, Osnabrück
Autor:
Ursula Unland


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