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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Viel Arbeit zur Qualitätssicherung"
Zwischenüberschrift:
Die Natur mit allen Sinnen erfahren und mit natürlichen Materialien lernen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schölerbera (S.) " Die Kindertageseinrichtungen aller Träger in Osnabrück beschäftigen sich seit geraumer Zeit und auch zukünftig mit der Entwicklung und Sicherung von Qualität und investieren dort sehr viel Arbeitszeit und Energie." Darauf weist die Leitung der Luther-Kita bei der Beantwortung ihres Fragebogens hin. Die Kindertagesstätte der Lutherkirche befindet sich selbst seit Herbst vergangenen Jahres in einem Prozess der Umstrukturierung. Gemeinsam mit Eltern und Kindern wird vom geschlossenen auf ein offenes Konzept umgestellt. Zurzeit werden mit den Kindern neue Tagesabläufe erarbeitet. Es folgen Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen, ehe auch die Räume auf die neue situationsorientierte Arbeit umgestaltet werden. Künftig werden großzügige, gruppenübergreifende Themenräume wie ein Bauraum, ein Kinderatelier, eine Bewegungsbaustelle und ein Rollenspielraum zur Verfügung stehen. Die Stammgruppen bleiben erhalten. Eine räumliche und zeitliche Orientierung und eine Sicherheit durch verlässliche Bezugspersonen für die Kinder sind dem Team wichtig. Die Jungen und Mädchen in der LutherKita nutzen ein naturnahes Außenspielgelände. Mit einem dem Alter und der Entwicklung angemessenen Bewegungsangebot fördern die Erzieherinnen die Freude an der Bewegung und die Entwicklung zur Selbstständigkeit. Der Katholische Kindergarten Heilige Familie versteht sich als ein Haus und Lebensraum, in dem sich Kinder wohl fühlen und als kompetente und aktive Akteure ihrer eigenen Entwicklung entfalten können. Die Erzieherinnen schaffen die Rahmenbedingungen für eine ganzheitliche Entwicklung. Pädagogische Schwerpunkte liegen in der Bewegung innen und außen: Aktiv sein, sich über die Sinne wahrnehmen, durch Ausprobieren Fähigkeiten und Grenzen kennen lernen, die Welt verstehen lernen. Das naturnahe Außengelände und der Schölerberg bieten vielfältige Möglichkeiten. Ein emotionaler und sinnlicher Zugang zur Natur soll eine Sensibilität für die Umwelt und Schöpfung schaffen. Den kleinen Besuchern stehen unter anderem eine Puppenecke, ein Bauplatz, ein Kreativraum, ein Werkraum, ein Ruheraum und ein Rollenspielbereich zur Verfügung. Zum Sport gehören Schwimmen, Turnen, Rollschuhfahren und Klettern.

Zusatzangebot: Nachmittags-Spielgruppen für Kinder ab zwei Jahren.

" Im Mittelpunkt steht bei uns der Mensch und nicht irgendein Bildungsziel." So umschreiben die Erzieherinnen des integrativen Waldorfkindergartens ihre Arbeit. " Kinder vor der Schulfähigkeit brauchen - und vertragen - keine einseitige Intellektualisierung, aber auch keine Kuschelpädagogik." Durch künstlerische und praktische Tätigkeiten in festen Gruppen und einen regelmäßigen Tagesablauf soll die geistige, seelische und körperliche Entwicklung der Kinder gefördert werden.

Genutzt werden fast ausschließlich Natur-Materialien. Das heißt zum einen Naturfarben zum Malen, zum anderen aber auch die Verarbeitung von natürlichen Produkten. Brot, Apfelmus und Marmelade werden im Kindergarten selbst hergestellt.

Die Förderung der Körper und Bewegungskompetenz ist ein wichtiges Ziel. Dazu wird jedoch weniger der Sport genutzt, sondern Wandern, Klettern und Eurythmie, eine besondere Bewegungsform.

Zusatzangebot: Vormittags-Spielgruppe für Kinder ab zwei Jahren.

Bildunterschrift:

DIE JUNGEN UND MÄDCHEN im Waldorfkindergarten helfen bei der Zubereitung der Mahlzeiten. Hier verzieren (von links) Luisa und Josefine das Frühstücksmüsli, Aaron schaut zu. Foto: Parton
Autor:
S.


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