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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Herhof: Erklärung am Freitag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (ra) An diesem Freitag fällt für Stadt und Landkreis Osnabrück im vorläufigen Herhof-Insolvenzverfahren eine wichtige Vorentscheidung. Bis dahin will der Irische Gesellschafter des Abfallentsorgers eine Stellungnahme zu seiner einseitigen vertraglichen Verpflichtung abgeben, die Müllbehandlungsanlage im Osnabrücker Hafen in jedem Fall betriebsbereit zur Verfügung zu stellen.
Das teilte gestern Nachmittag Kreisratjoseph Rottmann dem Umweltausschuss des Landkreises nach dreistündigen Verhandlungen mit, an denen neben dem Osnabrücker Stadtrat Josef Leyendecker auch AWIGO-Chef Christian Niehaves und der Wetzlarer Insolvenzverwalter Bernd Ache sowie Vertreter des Herhof-Eigners Treasury Holding Ltd. und der Herhof Umwelttechnik GmbH teilgenommen haben. Das Hessische Unternehmen hatte am 11. Januar beim Amtsgericht Wetzlar Insolvenzantrag gestellt, von dem fünf Müllanlagen in Deutschland und Belgien betroffen sind.
Abschlussreife Ergebnisse gibt es nach den Worten Rottmanns bislang noch nicht. Zu Einzelheiten wollte der Kreisrat allerdings keine Angaben machen, " um die eigene Position in den Verhandlungen nicht zu gefährden". Oberste Priorität haben für die Stadt und den Landkreis Osnabrück, die eine gemeinsame Entsorgungsgesellschaft gegründet haben, " die mit Herhof vereinbarte Lösung auch tatsächlich umzusetzen", sagte Rottmann.
Wenn die Baustelle der fast fertig gestellten Stabilatan-lage " sehr schnell wieder aufgenommen wird", könne die Müllbehandlung bis zum 31. Mai beginnen. Immerhin sind seit Montag wieder zehn Herhof-Mitarbeiter auf dem Gelände im Osnabrücker Hafen tätig. Am Donnerstag wollen sich Stadt- und Landkreisvertreter erneut treffen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Autor:
ra


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