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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Detektive im Schnee: Wem gehört die Spur?
Zwischenüberschrift:
Schüler des Gymnasiums "In der Wüste" unternahmen interessantes Projekt im Lernstandort Nolle
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Dissen/ Osnabrück (iza) Eine Schneedecke kann für den Kundigen wie ein offenes Buch sein, in dem verschiedene Dinge zu lesen sind. Wie der heimischen Tierwelt " auf die Spur" zu kommen ist, lernten Schulkinder während eines Projekts im Lernstandort Nolle mithilfe von Biologen. Dabei profitierten sie von der anhaltenden Winterpracht.
Zum Fährtenlesen weilte die Klasse 6 des Gymnasiums " In der Wüste" mit ihrem Lehrer Horst Jansen im Lernstandort, um dort am Projekt " Tierspuren" teilzunehmen, das Umweltbiologe Josef Gebbe leitet. Thema war, den Wald als Lebensraum für Tiere zu erkunden und dabei anhand von aufgespürten Fährten die Überwinterung verschiedener Tierarten darin zu dokumentieren. " Wir führen hier in Nolle das weiter, was zum Teil im Schulunterricht vorbereitet worden ist und nun durch einen Praxisteil mit Leben gefüllt wird", beschrieb Gebbe.
Insgesamt 29 Schüler machten sich in Gruppen in die tief verschneiten Wälder auf. " Vorher haben wir in einer Sandkiste im Haus Tritt-, Fress- und Kotspuren von Tieren gezeigt, nach denen die Teilnehmer nun gezielt suchen sollen", erklärte Gebbe.
Unter der sachkundigen Führung der angehenden Biologielehrerin Katja Schröderbog ging die Gruppe in den Fichtenwald ein, wo unzählige Trittmuster ausgemacht wurden. " Was sind das für welche?", fragte sie später und zeigte auf Spuren im Schnee, die von parallel gesetzten Vorder- und länglichen Hinterfüßen stammten. " Ein Hase", kam prompt die Antwort. Weiter ging es zu Dachsburgen und Fuchsbauten. " Ziel ist es, den Eindruck gerade zu rücken, der aus Tierfilmen im Fernsehen oder dem Zoo gewonnen wird und vormacht, Tiere sind immer präsent", erklärte Gebbe. Für die Schüler erwies sich der Ausflug als Abwechslung zum Schulalltag. Später, als die Gruppen wieder im Lernstandort zusammengekommen waren, wurde das Projekt nachbereitet. Aus Ton und Gips bildeten die Schüler ihre Erlebnisse auf künstlerische Art und Weise nach.

Bildunterschrift: AUGEN AUF IM SCHNEE, dann lassen sich mitunter Spuren von Wildtieren entdecken. Die Kinder hatten in Dissen die Tierfährten zuvor auf gemalt. Foto: Egmont Seiler
Autor:
iza


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