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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
Iburger Straße: 25 Prozent mehr Verkehr seit 1998
Zwischenüberschrift:
Autofahrer im Durchschnitt mit Tempo 46 unterwegs - Anteil der Lkw "normal" - Anlieger protestieren erneut
Artikel:
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Originaltext:
Der Verkehr auf einem Teil der Iburger Straße ist in den vergangenen sechs Jahren um mehr als ein viertel angewachsen.
Das geht aus den Verkehrszählungen des Fachbereichs Städtebau hervor, die heute in der öffentlichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschus-ses vorgestellt werden. Die Messungen fanden im November und Dezember statt.
Anlass war die Abschaffung der Busspuren. Die Stadt will wissen, ob die Vierspurigkeit Vorteile bringt.
Vergleichsdaten liegen von 1998 vor. Im Abschnitt zwischen Schölerbergstraße und Bröckerweg stieg demnach das Verkehrsaufkommen um 26, 7 Prozent. " Dies lässt sich sicher mit der attraktiven Spuraufteilung für Pkw erklären", heißt es im Bericht der Verwaltung. Im innenstadtnahen Abschnitt zwischen Osningstraße und Miquelstraße registrierten die Verkehrsplaner nur eine Steigerung um 4, 9 Prozent. Am Morgen eines Werktages zwischen 5 und 7 Uhr passierten 1093 Fahrzeuge die Iburger Straße, darunter waren 76 Lastwagen und Busse. Das entspricht einem Anteil von sieben Prozent. " Diese Größenordnung ist normal", so die Verwaltung. DieDurchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 46 km/ h, wie die Messungen zwischen Bröckerweg und Pattbrede ergaben. Allerdings: 25 Prozent der Autofahrer fuhren schneller als Tempo 50. Das widerspricht auf den ersten Blick den Messergebnissen des Fachbereichs Bürger und Ordnung. Demnach waren nur fünf Prozent der Autofahrer als Temposünder auffällig geworden. Die Grenze liegt bei dieser Messung aber bei Tempo 59, denn das ist die Schwelle zum Bußgeld. Nach Beobachtungen der Verkehrszähler benutzen fast alle Lkw-Fahrer die rechte Fahrspur, kommen den Häusern damit näher als auf einer Straße mit Busspur. Daraus sei aber keine " entscheidende Benachteiligung" für die Anlieger abzuleiten.
Eine Initiative von Anliegern lehnt die Vierspurigkeit weiter entschieden ab. Die Geschwindigkeit der Autos sei " sehr hoch", die Zahl der Lastwagen sei auf ein " unerträgliches Maß" gestiegen. " Der Lärm ist gewaltig", heißt es in einem Schreiben der Anlieger-Initiative an alle Ratsmitglieder. Die Initiative fordert, die Vierspurigkeit zurückzunehmen und den Ausbau so zu vollenden, wie in den Absprachen mit den Anliegern festgelegt - also mit Busspuren. Die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses beginnt um 17 Uhr im Stadthaus Raum 817.
Autor:
hin


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