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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schlimmstenfalls könnte die Fahrbahn absacken
Zwischenüberschrift:
Einsturzgefahr an der Parkstraße: Stadtwerke handeln
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wüste (rll/ hmd) Ein maroder Kanal zwingt zu schnellem Handeln: Eigentlich sollte die Parkstraße erst 2006 ausgebaut werden. Jetzt muss der Abschnitt zwischen Rehmstraße und Schlossstraße vorgezogen werden. Der Kanal sei " einsturzgefährdet", hieß es vor einigen Tagen im Stadtentwicklungsausschuss. Noch in dieser Woche soll es losgehen.

Einsturzgefahr? Um ja nichts anbrennen zu lassen, gab der Ausschuss einstimmig grünes Licht für den Blitzstart an der Parkstraße. Aber von der Dramatik, die bei Fachdienstleiter Jürgen Schmidt durchklang, wollen die Stadtwerke nichts wissen. Bei einer Routineuntersuchung im April 2004 seien Schäden an den Rohren festgestellt worden, heißt es. Im schlimmsten Fall hätte die Fahrbahn absacken können, erklärt Stadtwerke-Sprecher Ulf Middelberg: " Darauf wollten wir es nicht ankommen lassen."

Ende der Woche soll es losgehen. Im ersten Bauabschnitt wird die Kreuzung Parkstraße / Schlossstraße voll gesperrt. Umleitungen, auch für die Busse, sind notwendig. Voraussichtlich bis Mitte Februar wollen die Stadtwerke zugleich Gas- und Wasserleitungen erneuern und in Absprache mit der Stadt den endgültigen Zustand der Fahrbahn herstellen. Ursprunglich sollten die Schmutz- und Regenwasserkanäle unter der Parkstraße im kommenden Jahr saniert werden, und zwar auf dem Abschnitt zwischen dem Schnatgang und der Kokschen Straße.

Es war einmal geplant, für den rund 2, 2 Millionen Euro teuren Ausbau Landesmittel nach dem Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz (GVFG) zu beantragen. Davon nahm der Stadtentwicklungsausschuss jetzt Abstand. Denn der Zuschuss aus Hannover wäre an die Auflage geknüpft, das Lkw-Verbot für die Parkstraße aufzuheben. Ein für alle im Rat vertretenen Parteien indiskutabler Schritt. Zudem hätten die Bauarbeiten erst beginnen dürfen, wenn der Bewilligungsbescheid auf dem Tisch liegt.

" Wir mussten gegenrechnen: warten oder verzichten", stellt Fachdienstleiter Jürgen Schmidt gegenüber. Überraschendes Ergebnis: Trotz des Verzichts auf Fördermittel werden die Kosten für die Stadt rund 100 000 Euro niedriger liegen.

Weil die Stadtwerke die Fahrbahn zwischen Schnatgang und Kokscher Straße herstellen und finanzieren, muss die Stadt in diesem Bereich nur die Ausbaukosten für Gehwege und Parkstreifen übernehmen. Zudem entfallen Kosten für eine provisorische Fahrbahndecke zwischen Rehmstraße und Schlossstraße, mit der die Zeit bis zum Ausbau 2006 hätte überbrückt werden müssen. Nur zwischen Jahnstraße und Schnatgang sowie Koksche Straße und Uhlhornstraße ist kein Kanalbau erforderlich, so dass hier der Straßenbau voll zu Lasten der Stadt geht.

Bildunterschrift:

DIE PARKSTRASSE wird zur Baustelle. Voraussichtlich Ende dieser Woche geht' s los. Foto: Westdörp
Autor:
rll, hmd


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