User Online: 3 | Timeout: 04:23Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Was wird nach der Buga aus dem Piesberg?
Zwischenüberschrift:
Die "kreativsten Köpfe" denken nach
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück sucht die zündende Idee für die Nutzung des Piesberges nach der Bundesgartenschau 2015. Die angeblich " kreativsten Köpfe" aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden sich am kommenden Mittwoch den Steinbruch ansehen, um sich inspirieren zu lassen. " Wir brauchen ein Thema für die Zeit danach", sagt Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip. Was er sagen will: Im Piesberg muss nach der Buga ein touristisch nutzbares Freizeitangebot geschaffen werden. Es muss Gäste in so ausreichender Zahl anlocken, dass der Park sich wirtschaftlich trägt oder zumindest der Stadt nicht finanziell zur Last fällt. Das Büro Wenzel Consult In Hamburg arbeitet seit Monaten an entsprechenden Konzepten. Das Büro ist auf Freizeitparks spezialisiert, in denen Wissen spielerisch-unterhaltsam vermittelt wird. Wenzel Consult wird dem Buga-Lenkungsausschuss der Stadt am 16. Februar Visionen für einen " machbaren, umsetzbaren und wirtschaftlich darstellbaren Themenpark" vorlegen, wie die Projektleiterin Silke Pätzold gestern sagte.
Die Ergebnisse dieser Studie waren bereits für den Herbst erwartet worden. Es habe sich herausgestellt, dass " die Komplexität des Standortes" ein " großräumigeres Denken" erfordere, so die Expertin. Mit anderen Worten: Ein Freizeit-Park zu einem Plesberg-adäquaten Thema zieht allein nicht. Es braucht weitere Attraktionen, die bezahlbar sind und dem Charakter des Ortes gerecht werden. Deshalb werden sich am kommenden Mittwoch Fachleute von 15 Büros aus Frankfurt, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Zürich und Wien im Piesberg umsehen und sich anschließend in der Bundesumweltstiftung beraten. Zusammengeführt hat die Experten Fred-Martin Dillinger (Dillinger-Exhibitions), der Teile der Expo 2000 in Hannover vorbereitete. " Wir wollen von verschiedenen Seiten an das Thema herangehen und Ideen entwickeln", sagt Dillinger. Deshalb seien Architekten, Ausstellungsmacher, Landschaftsplaner und Stadtplaner eingeladen worden. Sie werden durch den Piesberg geführt, " um die Faszination des Ortes" zu erleben, wie Dillinger sagt. Im zweiten Schritt sollen die Experten in einem dreitägigen Workshop zusammenarbeiten und konkrete Nachnutzungskonzepte entwerfen. Dillinger ist überzeugt, " die kreativsten Köpfe" für diese Aufgabe gewinnen zu können. Dem Buga-Lenkungsausschuss wird Dillinger am 16. Februar einen ersten Eindruck vermitteln, wie das Piesberg-Areal von den internationalen Fachleuten gesehen und beurteilt wird.

Die Kosten für Hotelübernachtung und Anreise übernimmt die Stadt. Das Gutachten von Wenzel-Consult kostet 80 000 Euro.

Zum Vergleich: Bundesgartenschau 2011 in Koblenz: Land Rheinland-Pfalz zahlt 49 Millionen Euro

Der Stadtrat von Koblenz entscheidet morgen endgültig über die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2011. Mitte des Monats hat das Land Rheinland-Pfalz finanzielle Hilfe zugesagt. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sicherte einen Zuschuss von 49 Millionen Euro zu. Damit übernimmt das Land fast die Hälfte der Gesamtkosten, die auf 102 Millionen Euro geschätzt werden. 25 Millionen Euro werden an Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Sponsoring erwartet. Die Stadt Koblenz muss aus dem städtischen Haushalt 28 Millionen aufbringen und wird dafür neue Schulden machen müssen. Befürworter der Buga 2011 sagen, die Neuverschuldung sei gerechtfertigt, weil das Geld in die Infrastruktur (Gebäude, Verkehrswege, Kommunikationsnetze) investiert werde. Die Bundesgartenschau in Osnabrück soll 175 Millionen Euro kosten. Das Land Niedersachsen will frühestens 2008 über die Höhe etwaiger Zuschüsse entscheiden.

Bildunterschrift:
AN DIE ARBEIT: Landschaftsplaner, Architekten, Stadtplaner und Ausstellungsmacher werden kommende Woche den Piesberg besuchen. Sie wollen Ideen für eine wirtschaftlich tragfähige Nachnutzung des Buga-Geländes sammeln. Foto: Archiv / dpa
Autor:
hin


Anfang der Liste Ende der Liste