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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Nun kann der Gartenbau beginnen
Zwischenüberschrift:
Gymnasium "In der Wüste" erhält Unterstützung von Allianz-Umweltstiftung
Artikel:
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Originaltext:
Gärten sollen den Dialog zwischen Muslimen, Juden und Christen fördern. Diese Ansicht teilen das Gymnasium " In der Wüste" und die Allianz-Umweltstiftung, die das Gartenprojekt der Schule mit 70 000 Euro unterstützen wird.

Nach den Anschlägen des 11. September 2001 wollten Schüler und Lehrer des Gymnasiums die Grenzen zwischen den Kulturen überwinden und entschlossen sich, die sanierungsbedürftigen Innenhöfe der Schule in " Gärten der Weltreligionen" umzugestalten. Daraufhin haben Schüler einen Paradiesgarten in christlich-jüdischer Tradition, einen asiatischen und einen islamischen Garten geplant.
Die Allianz-Umweltstiftung setzt mit der Unterstützung dieses Projektes ihr Engagement zum besseren Verständnis von Kulturen fort. Im Berliner Erholungspark Marzahn fördert sie bereits den Bau eines islamischen Gartens. " Wir waren fasziniert, dass Schüler von sich aus auf die Idee gekommen sind, einen solchen Garten zu gestalten", begründet der Vorstand Dr. Lutz Spandau die finanzielle Unterstützung.
Auf Einladung der Umweltstiftung haben die Osnabrücker Schüler den Garten in Berlin besucht, mit dem Landschaftsarchitekten über Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert und daraufhin ihren Entwurf noch einmal überarbeitet. " Wir haben gelernt, dass es wichtig ist, den Garten authentisch zu bauen, so dass er der islamischen Kultur entspricht", erzahlt die Schülerin Hilke Hagedorn. Er soll ein Wasserbecken in der Mitte bekommen mit fünf Abläufen. " Die Abgänge zeigen die fünf Säulen des Islams mit verschiedenen Symbolen: Glauben, Pflichtabgabe, Gebet, Fasten und die Pilgerfahrt nach Mekka", erklärt Katharina Mosene. Fünf Obstbäume verdeutlichen außerdem die islamische Paradiesvorstellung. Es solle in erster Linie ein Garten für Schüler werden, in dem Bänke Möglichkeiten zur Entspannung bieten.

Mit den 70 000 Euro der Umweltstiftung konnten bis jetzt rund 210 000 Euro der benötigten 278 000 Euro gesammelt werden. Zusätzliche Hilfen in Form von Sachspenden sind ebenfalls bereits zugesagt. Im März soll der Bau des Gartens beginnen, der voraussichtlich am 10. Juni eröffnet wird. Am 9. Juni ist bereits ein jüdisch-christliches Euregio-Musikfestival geplant, an dem der Kantor der jüdischen Gemeinde in Wien, Shmuel Barzilai, teilnehmen wird.

Bildunterschrift:
SCHÜLER PRÄSENTIEREN Dr. Lutz Spandau (Vorstand Allianz-Umweltstiftung) ihren islamischen Garten zusammen mit Beate Reinkers vom Förderverein (3. von links) und Monika Wipperfürth (Leitern der Garten-AG). Foto: Klaus Lindemann
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