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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Unwissenheit schützt nicht: Salz streuen ist verboten
Zwischenüberschrift:
Geldbußen bis zu 5000 Büro - Sand ein geeignetes Mittel
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SAND-STREUSALZ-MISCHUNGEN sind nur in Ausnahmesituationen wie zu erlaubt. Bei normaler Glatte ist Sand die bessere Alternative.

Artikel:
Osnabrück (lö) In diesen Tagen kann ein Spaziergang durch die Straßen schnell zu einer Schlitterpartie werden. Da die Bürger verpflichtet sind, Wege vor ihren Häusern frei zu halten, greifen viele zu Streusalz. Was sie oft nicht wissen: Das Streuen von Salz auf Gehwegen ist verboten.
Der Winter kam in diesem Jahr spät. Dennoch hat Tauwetter und anschließender Frost in den vergangenen Tagen gefährliches Glatteis auf die Straßen gebracht. In den Hauptverkehrsbereichen streuten Fahrzeuge der Stadt bereits ab drei Uhr morgens. Doch Nebenstraßen blieben oft ein gefährliches Pflaster. Ist der Schnee vorm Haus einmal festgetreten oder Tauwasser zu Eis gefroren, hilft auch die Schneeschaufel nicht mehr viel. Da greifen viele Bürger zu abtauenden Mitteln. Laut Verordnung zur Straßenreinigung der Stadt Osnabrück dürfen für das Streuen von Gehwegen jedoch nur stumpfe Stoffe wie Splitt oder Sand verwendet werden. Grobe Stoffe (wie Schotter), Salz, Salz-Sand-Gemische oder chemische Auftaustoffe sind dagegen verboten.
" Wir sind gehalten, Hinweisen nachzugehen, und tun es auch", sagt Wolfgang Elbracht vom Fachbereich Bürger und Ordnung der Stadt Osnabrück. Wenn das Ordnungsamt auf einen solchen Fall trifft, schützt auch Unwissenheit nicht vor Strafe, und es droht eine Geldbuße von bis zu 5000 Euro.

Das Streuen von Salz oder anderen abtauenden Stoffen sei lediglich in Ausnahmefällen wie zum Beispiel bei Eisregen erlaubt, erklärt Ralf Dunkhorst vom Abfallwirtschaftsbetrieb. Außerdem dürften Streuwagen auf öffentlichen Straßen Salz nutzen, wenn starkes Verkehrsaufkommen eine solche Maßnahme erfordere. Dafür werde ein Salzlaugen-Gemisch benutzt, das jedoch ein umweltverträgliches Maß habe, erklärt er.

Zur Sache: Streusalz

Gefahr für die Pflanzenwelt

Streusalz setzt die Gefriertemperatur von Wasser herunter und wird daher zur Bekämpfung von Straßenglätte eingesetzt. Das übliche Streusalz besteht zu 95 Prozent aus Steinsalz bzw. Kochsalz, was als schwach wassergefährdend eingestuft ist. Das gestreute Salz versickert jedoch mit dem Schmelzwasser in der Erde und kann die Wurzeln der Pflanzen zerstören. Das Grundwasser wird salzig, was dazu führt, dass Pflanzen keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Ist der Salzgehalt außerhalb der Pflanze höher als im Inneren, zieht Feuchtigkeit zum Ausgleich nach außen.
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