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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Zug: Des einen Freud, des anderen Leid
Zwischenüberschrift:
Haller Willem: Bahnübergang zu gefährlich - Der Waldkindergarten verlässt sein altes Zuhause
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sutthausen (rei) Der Haller Willem soll wieder fahren. Diese Nachricht war für viele Osnabrücker eine willkommene Botschaft. Nur nicht für die Kinder und Erzieherinnen des Waldkindergartens. Sie mussten umziehen, da der Haller Willem direkt neben dem Kindergarten vorbeirauschen würde. " Dem wollen wir uns nicht aussetzen", sagte Gruppenleiterin Gabi Lommers. Bisher stand der Bauwagen des Waldkindergartens in der Nähe der Schienen, über die ab Juni der Haller Willem zweimal stündlich düsen wird. Morgens und mittags hätten die Kinder die Schienen überaueren müssen, um zum Kindergarten zu kommen. Das war ihren Kindergärtnerinnen zu gefährlich. Jetzt hat der Waldkindergarten ein neues Zuhause. Mit ihren Erzieherinnen Gabi Lommer und Nina Krause sind die 20 Kinder von der einen Seite des Hörner Bruchs auf die andere gezogen. Bevor ein Unimog mit Helfer der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück den Bauwagen an seinen neuen Platz gezogen hat, haben Kinder und Erzieherinnen zum letzten Mal an ihrem alten Zuhause in der Nähe der Dütekolksiedlung gefrühstückt. Dann ging es los. Nicht nur der Bauwagen musste an seinen Standort gebracht werden. Auch ein Toilettenhäuschen und den kleinen Schuppen für einen Bollerwagen hievten die Helfer auf den Anhänger des Unimogs.

Bildunterschrift:

IN DEN LETZTEN MINUTEN vordem Umzug nehmen die Kinder Abschied von ihrem alten Gelände. Foto: Jörn Martens An ihrem neuen Zuhause in der Nähe der Adolf-Staperfeld-Straße in Sutthausen werden sich die Kinder jetzt mit dem neuen Gelände vertraut machen. " Wir sind ein bisschen traurig, aber wir wollen uns auch freuen", beschreibt Gabi Lommer die zwiespältigen Gefühle von Erzieherinnen und Kindern. Traurig seien die Kinder vor allem darüber, dass es in der Nähe des neuen Stellplatzes für den Bauwagen keinen Teich gebe wie bisher. In den nächsten Tagen gilt für sie, dass sie einen neuen Platz im Wald erkunden müssen. " Das ist erst noch einmal ganz aufregend für die Kinder", sagt Erzieherin Nina Krause. Ihre Umsiedlung hat die Gruppe zwei Wochen vor der Umsiedlung zu dem Projekt Umzug gemacht: Die Kinder hätten sich von ihrem Platz verabschiedet, berichtet Lommer. Auch den Bauern in ihrer Nähe besuchten sie zum Abschied noch einmal. Und an die Stelle, wo bisher der Bauwagen war, haben sie einen Busch gepflanzt und mit bunten Steinen verziert.
Autor:
rei


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