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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Rosenburg-Center bleibt weiter ein Sorgenkind
Zwischenüberschrift:
Keine konkreten Auskünfte durch die Eigentümerin des Komplexes - Umbau war schon vor drei Jahren geplant
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Schinkelaner ärgern sich schon lange über den Zustand des Rosenburg-Centers. Vor etwa drei Jahren wurde die Umgestaltung des Gebäudes angekündigt. Doch bis heute hat sich fast nichts getan. " Wir verstehen nicht, warum nicht in den Standort investiert wird", bedauert Horst Reiner, Vorsitzender des Bürgervereins Schinkel. Die Situation sei schon lange nicht mehr tragbar. Zwar sei der neue Getränkehandel ein Gewinn für das Center, doch noch immer blieben Verkaufsflächen im 24 Jahre alten Gebäude ungenutzt.

Der Auszug des extra-Verbrauchermarkts im Sommer 2002 sei ein großer Verlust für die Infrastruktur des Gebiets gewesen, so Reiner. DieSchinkelaner wünschten sich, dass wieder ein Nah versorger in den Komplex an der Buerschen Straße einziehe.Doch dafür müsste sich auch etwas am Erscheinungsbild des Baus ändern. Im Juli 2002 kündigte Fondsmanager Michael Müller für die Unternehmensgruppe Hahn, der Eigentümerin des Rosenburg-Centers, entscheidende Veränderungen an. So sollte der Umbau bereits 2003 durchgeführt werden. Die Hahn-Gruppe wollte es dabei nicht nur bei kosmetischen Korrekturen der Fassade belassen, um ihrden " Bunkereindruck" zu nehmen, sondern plante, auch eine Passage Richtung Schützenstraße anzulegen. Doch umgesetzt wurde davon bisher nichts. Im Oktober vergangenen Jahres machte die Hahn AG den Schinkelanern wieder Hoffnung: So sollte bis zum November die Zukunft des Centers klar sein. Auf Anfrage ließ Wolfgang Hirner von der Hahn-Gruppe, der für die Planungen der Immobilie verantwortlich ist, in der vergangenen Woche durch seine Sekretärin mitteilen, dass derzeit Verhandlungen mit potenziellen Mietern liefen. Eine genauere Auskunft könne das Unternehmen aber erst Ende März erteilen. Über den vor drei Jahren geplanten Umbau schwieg er sich aus.

Auch beim Fachbereich Städtebau der Stadt Osnabrück wartet man gespannt auf die Umsetzung der Hahn-Versprechen. " Wir haben zwar wenig Einfluss auf die Planungen, aber wir haben natürlich ein großes Interesse daran, dass das Rosenburg-Center nicht zu einer Bau- oder Nutzungsruine verkommt", sagte Fachbereichsleiter Franz Schürings. Der Standort sei städtebaulich viel zu wertvoll. Umso mehr wundern sich die Anwohner, warum die Hahn-Gruppe so viel Zeit verstreichen lässt.

Doch die Menschen der Umgebung geben die Hoffnung nicht auf, dass lose Kabel, defekte Außenwerbung und leer stehende Verkaufsflächen bald der Vergangenheit angehören und das Rosenburg-Center wieder ein " Magnet" wird.

Bildunterschrift:

NUTZUNGSRUINE Rosenburg-Center? Schon lange verspricht die Eigentümerin eine Verbesserung der Lage. Foto: Lindemann
Autor:
dh


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