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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rat zieht in der Müll-Frage weiter an einem Strang
Zwischenüberschrift:
Einstimmiger Beschluss zur Entsorgung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Politischer Streit mit Happy End und ein am Ende einstimmiger Beschluss zur schwierigen Entsorgungsproblematik - der Rat zieht trotz unterschiedlicher Einschätzung der Handlungsoptionen, die sich für die Stadt aus der Herhofinsolvenz ergeben, in der Müll-Frage weiter an einem Strang. Hoffnung aller Fraktionen: Dass schnell ein Investor bei Herhof einsteigt und keine Neuausschreibung der Entsorgung notwendig wird.
" Ihr Änderungsantrag ist absolut unlogisch", warf Grünen-Fraktionschef Michael Hagedorn der CDU / FDP-Ratsmehrheit zu Beginn der Debatte vor. Sein liberaler Amtskollege Thomas Thiele konterte: " Sie spielen sich in der Müllfrage als Rächer der Enterbten auf." Am Anfang schienen politische Welten zwischen dem Beschlussvorschlag der Grünen zur " Entsorgung des Mülls aus Osnabrücker Haushalten" und dem Änderungsantrag der CDU / FDP-Gruppe zu liegen.
In einem Punkt stimmten sowohl die grüne als auch die schwarz-gelbe Vorlage überein: Beide sehen eine " Prüfung und Verhandlung von Alternativen" zum Trockenstabilatverfahren vor. Doch beim weiteren Vorgehen hört die Gemeinsamkeit auf. Die Grünen wollen auch Entsorgungsmöglichkeiten " ausschließlich für den städtischen Abfall" ausloten und schließen eine " sinnvoll werdende Auflösung" des bestehenden " Entsorgungsgesellschaft Stadt und Landkreis Osnabrück"- Vertrages (GbR) nicht mehr aus. Dagegen setzt die Ratsmehrheit weiter auf die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und eine gemeinsame Entsorgungslösung, da dies eine jahrzehntelange Tradition habe. Zum Brückenbauer wurde CDU-Ratsherr Rainer Tenfelde. Er erinnerte an die " einmalige" Situation, dass der Rat in der Vergangenheit durch einstimmige Entscheidungen für eine " starke Vertragsposition" der Stadt gesorgt habe. " Wir wollen doch beide das Gleiche. Ich persönlich könnte auch dem Antrag der Grünen zustimmen, und vielleicht können sie mit dem Änderungsantrag der Gruppe leben", machte er in Richtung der anderen Fraktionen deutlich. Zunächst signalisierte die SPD Zustimmung, deren Fraktionsvorsitzender Uli Hus noch einmal die Bedeutung des Themas herausstellte: " Es ist wichtig, dass wir das Entsorgungsproblem hier in öffentlicher Sitzung behandeln, denn die Frage treibt die Leute um." Auch die Grünen votierten am Ende für die CDU / FDP-Vorlage, wobei sich Grünen-Fraktionschef Hagedorn eine finale Spitze nicht verkneifen konnte: " Wenn sie Lösungen für den städtischen Abfall prüfen, schließt das die Auflösung des GbR-Vertrages mit ein. Insofern sind sie dicht di an unserem Antrag.

Bildunterschrift:

WEITERVERARBEITUNG DERZEIT nicht möglich: Durch die Herhof-lnsolvenz fehlt derzeit das Geld, den Sortierbereich in der " Trockenstabilatanlage im Hafen fertig zu stellen. Foto: Hehmann
Autor:
we


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