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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Drei Kindergärten, drei Konzepte, ein Ziel
Zwischenüberschrift:
Welche Kita für mein Kind? - Heute: Weststadt 1
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weststadt 1: Fliegenpilz, Marianne Schlief und Martinsburg fördern Selbstständigkeit der Kinder

Weststadt (mlb) Situativ, halb offen oder geschlossen - mit unterschiedlichen Konzepten arbeiten die heute vorgestellten Kindergärten in der Weststadt.

Einen situativen Ansatz mit Schwerpunkten im Freispiel und der Projektarbeit verfolgt die Kindergruppe Fliegenpilz e.V. Eltern, Kinder und Erzieher gestalten das Gruppenleben gemeinsam. Die Themen der Projekte ergeben sich aus dem Freispiel der Kinder. Den Themen entsprechend, werden Ausflüge eingeplant. Zudem gibt es Aktionstage zum Beispiel im Wald, im Museum oder im Theater. Mit dieser Form der Arbeit soll der Nachwuchs " zu einem selbstständigen Kind heranwachsen, das emotionale, soziale und sachliche Kompetenzen durch die ganzheitliche Förderung erlangt". Die Erzieherinnen verstehen sich als ständige Ansprechpartnerinnen für Kinder und Eltern. Die Eltern werden durch verschiedene Aufgaben in die Arbeit eingebunden. So übernehmen sie zum Beispiel die Vertretung der Erzieherinnen bei Urlaub oder Krankheit. Das Außengelände der Kita umfasst verschiedene Angebote wie Buddelecke, Schaukel und Rutsche - sowie ein Beet, das die Kinder beackern können.

Der Kindergartenverein Marianne Schlief e. V. arbeitet mit einem geschlossenen Konzept: Die Kinder werden nach ihrem Alter in die beiden Gruppen verteilt. Zusammen mit dem Konservatoriums bietet der Verein musikalische Früherziehung an, zudem gibt es Rhythmikkurse im Tanzforum. Ab 4, 5 Jahren nehmen die Kinder an Projekten teil. Sie gestalten die Projekte von der Auswahl bis zum Abschluss wesentlich mit. Themen sind zum Beispiel " Klänge hören und Musik machen", " Sehen und Gestalten", " Umwelt und Natur" oder auch " Ein Kind kommt ins Krankenhaus". Besondere Aufmerksamkeit widmet der Verein dem freien Spiel der Kinder. Sie sollen, von ihren jeweiligen Interessen, Fragen und Bedürfnissen ausgehend, in Gruppen oder allein tätig werden - oder auch einmal untätig sein können. Ziel des Kindergarten ist es, " dem Kind bei der Bewältigung seiner Lebenssituation zu helfen". Die Mitarbeiterinnen möchten das Kind zur Aktivität animieren und damit sein Streben nach Selbstständigkeit unterstützen.

Ein halb offenes Konzept verfolgt die Kita Martinsburg: " Durch einen strukturierten Tagesablauf erfahren die Kinder Sicherheit und Orientierung unter Beibehaltung persönlicher Freiräume." Bei der Auswahl wird den Kindern Vorrang gegeben, die aus sozial benachteiligten Familien stammen oder in sich in schwierigen Situationen befinden. Wichtiger Bestandteil der Arbeit sind Projekte. Entsprechend werden die Ausflüge geplant: die Kinder besuchen die Post oder das Gesundheitsamt, einen Radiosender oder den Wochenmarkt, die Feuerwehr oder einen Bauernhof. Zu Beginn des Kindergartenjahres steht die Eingewöhnung der neuen Kinder im Vordergrund. Für die angehenden Schulkinder gibt es eine Abschlussfahrt des Kindergartens.
Den Kindern werden ein Snoezelraum angeboten, ein Schwimmbecken voller Kastanien, eine Tischtennisplatte und ein Kickertisch. Im Außengelände können sie in der Matschanlage spielen oder Rollschuh laufen.

Bildunterschrift:

VERKLEIDEN MACHT SPASS: Rollenspiele gehören zum Kindergartenprogramm in der Weststadt.

Foto: Michael Hehmann
Autor:
mlb


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