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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ende der Busspuren: Liberale geben der SPD Recht
Zwischenüberschrift:
"Von positiven Wirkungen überrascht" - CDU-Ortsverbände fordern bessere Beleuchtung für Fußgängerüberwege
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (Eb.) " Ulrich Hus hat Recht": So ist eine Pressemitteilung der FDP-Ratsfraktion zur endgültigen Entscheidung über die Busspuren auf der Iburger Straße überschrieben. Die Liberalen räumen ein, von den positiven Ergebnissen der Verkehrsüberwachung überrascht worden zu sein.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Hus hatte den Liberalen Unglaubwürdigkeit vorgeworfen. Er erinnerte an die Forderung der FDP, zwei Testphasen durchzuführen - eine ohne Busspuren und eine mit Busspuren. Nur so sei ein " mit Zahlen belegter Vergleich" möglich, zitierte Hus seinen Amtskollegen von der FDP.
Seit Mitte 2004 ist die Iburger Straße vierspurig. Das wird dauerhaft so bleiben. FDP und CDU haben sich in der vergangenen Woche geeinigt, auf den Gegentest zu verzichten und die Busspuren endgültig abzuschaffen. Weil es keine Probleme mit dem Verkehr gebe, sei der zweite Test nicht nötig. Die Liberalen räumen ein, den damaligen Antrag des Koalitionspartners CDU skeptisch beurteilt zu haben. Auf Drängen der FDP sei in dem Ratsantrag ausdrücklich die Möglichkeit geschaffen worden, zu den Busspuren zurückkehren zu können. Das " eindeutige Ergebnis" der Verkehrsuntersuchungen habe die Ratsfraktion der FDP aber zu der Einsicht geführt, auf eine zweite Testphase zu verzichten. In der schwierigen Haushaltslage sei es nicht zu verantworten, weitere Gelder in eine Straßenmarkierung zu Probezwecken zu stecken.

Die CDU-Ortsverbände Schölerberg / Fledder, Kalkhügel / Wüste und Nahne unterstützen mit allem Nachdruck die Vierspurigkeit und schlagen vor, die Fußgängerquerungshilfen durch eine entsprechende Beleuchtung oder die Anbringung von leistungsfähigen Reflektoren noch sicherer zu machen.
Die von der Verwaltung dargestellte Verkehrssteigerung seit 1998 von rund 25 Prozent sei nicht verwunderlich, da damals eine praktisch einspurige und in einem schlechten Zustand befindliche, also höchst unattraktive Iburger Straße vorhanden war.

Bildunterschrift:
VIERSPURIG bleibt die Iburger Straße. Die FDP hat jetzt erklärt, warum sie ihre Meinung geändert hat.- Foto: Michael Hehmann
Autor:
Eb.


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