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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt will "Hubschrauber-Spielplatz" verkaufen
Zwischenüberschrift:
Dieses Grundstück in der Wüste hat der Stadt bislang nur Ärger bereitet - Jetzt das nächste Problem: Altlasten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das gibt es nur in der Wüste: ein Spielplatz, der für Kinder unerreichbar ist, weil Nachbarn die Zufahrt blockieren. Was tun mit dem Grundstück, das der Stadt seit einem Jahr nur Ärger bringt? Verkaufen, schlägt die Liegenschaftsverwaltung vor. Heute kommt die Sache in den Verwaltungsausschuss.
Seit Jahrzehnten ist die 2242 qm große Fläche im Carree zwischen Pappelgraben, Hiärm-Grupe-Straße und Rehmstraße als Kinderspielplatz vorgemerkt. Als es vor einem Jahr konkreter wurde, stolperte die Stadt über die Eigentumsverhältnisse. In der Zwischenzeit hatte das Amtsgericht den Fußweg, der zum Grundstück führt, den Anliegern zugeschlagen. Und die wollten sich nicht von lärmenden Kindern die Mittagsruhe verderben lassen.
Der Rat hat inzwischen eine andere Fläche für den Spielplatz ins Auge gefasst. Aber das ungenutzte Areal zwischen Rehmstraße und Pappelgraben soll nicht länger als totes Kapital den städtischen Haushalt belasten. Deshalb will die Stadt den " Hubschrauber-Spielplatz" in vier Parzellen zwischen 379 und 1007 qm aufteilen und " versilbern". 35 Euro pro qm hat der Fachbereich Immobilien veranschlagt, für eine ehemalige Grabenfläche und eine minderwertige Restfläche nur 25 Euro. Durch den verkauf könnten 70 250 Euro in die Stadtkasse fliessen. Theoretisch. Doch es gibt ein Problem: Auch dieser Standort ist - wie die gesamte Wüste - altlastenverdächtig, weil nach dem Krieg tonnenweise Trümmer, Schlacke und sogar Hausmüll in die damals noch feuchte Niederung gekippt wurden. Wer soll die Sanierung bezahlen? Wenn sich die Stadt die Kosten ans Bein bindet, dürften die Einnahmen durch den Verkauf schnell aufgezehrt sein. Deshalb, so ist aus Ratskreisen zu hören, sollen die Käufer die Verantwortung übernehmen und die Kosten der Sanierung tragen. Falls das Geschäft an der Altlastenfrage scheitert, bleibt der Stadt noch die " Variante B": Das Grundstück bleibt im derzeitigen Zustand und wird der Natur zur freien Entwicklungüberlassen. Der Hubschrauner-Spielplatz als " Grüne Lunge".

Bilderunterschrift
ALS ÖFFENTLICHER SPIELPLATZ NICHT GEEIGNET, weil die Stadtnicht über den Weg verfügt: Jetzt soll das Grundstück verkauft werden. Fotos: Michael Hehmann qm hat der Fachbereich Immobilien veranschlagt, für eine ehemalige Grabenfläche und eine minderwertige Restfläche nur 25 Euro. Durch den Verkauf könnten 70250 Kuro in die Stadtkasse fließen.
Autor:
rll


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