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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Verdrängen Pendler die Anwohner vom Parkplatz?
Zwischenüberschrift:
Stadt untersucht die Lage im Katharinenviertel: Bewohner klagen über die Rund-um-die-Uhr-Belastung ihres Quartiers
Artikel:
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Originaltext:
Weststadt Das Thema Bewohnerparken bleibt in der Diskussion: Zur Zeit analysiert die Verwaltung die Situation im Katharinenviertel durch, die Ergebnisse werden in der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 28. November vorgestellt (siehe " Zur Sache").

Im Stadtentwicklungsausschuss hatten sich Politiker der CDU kürzlich dafür ausgesprochen, die Pläne für das Bewohnerparken im Katharinenviertel nicht weiterzuverfolgen. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

" Wenn sich herausstellt, dass Pendler die Parkplätze besetzen, dann macht das Bewohnerparken Sinn", erklärt Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel den Hintergrund der Untersuchung. Ein anderes Thema ist, ob die Anwohner bereit sind, die dafür fälligen Gebühren zu zahlen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, könnten im Bereich zwischen Lotter Straße und Martinistraße sowie Am Kirchenkamp und dem Heger-Tor-Wall Bewohnerparkplätze ausgezeichnet werden.

Für den Bürgerverein Katharinenviertel ist die Tendenz allerdings klar: " Die Unzufriedenheit ist groß", sagt Vorstandsmitglied Karl-Heinz Diehl. Er hat mit Apel für den 2. November eine Bürgerversammlung organisiert, in der die Verwaltung über den Stand der Dinge berichten wird. Diehl beklagt, dass nicht nur tagsüber, sondern auch nachts das Katharinenviertel von Pendlern, die die kulturellen Angebote der Stadt nutzen möchten, als Parkplatz genutzt wird. Es habe eine " Verdrängungssituation" eingesetzt, da sich das Parken vom Stadtzentrum immer stärker in die Außenbereiche verlagert habe. Schon seit fünf Jahren sei das Bewohnerparken vor allem in den Mitgliederversammlungen des Bürgervereins ein Thema.

Weitere ungünstige Nebenwirkung: Auf der Suche nach den raren Parkplätzen stellen immer mehr Fahrer ihre Fahrzeuge in eigentlich nicht zum Halten vorgesehenen Bereichen ab, etwa auf den Baumscheiben oder sogar vereinzelt auf Grünflächen.

Zur Sache: Bewohnerparken

Das so genannte Bewohnerparken ist in Paragraf 45, l b (2a) der Straßenverkehrsordnung (StVO) seit dem 1. Januar 2002 neu geregelt. Demnach kann eine Stadt in Wohngebieten mit erheblichem Parkraummangel Öffentliche Flächen vollständig oder zeitlich begrenzt für speziell Berechtigte reservieren. Das Bewohnerparken ist nur dort zulässig, wo die Anlieger keine Möglichkeit haben, in zumutbarer Entfernung von ihrer Wohnung einen Stellplatz für ihr Auto zu finden. Die maximale Ausdehnung eines Bereiches für das Bewohnerparken darf 1000 Meter nicht überschreiten. Werktags von 9 bis 18 Uhr dürfen nicht mehr als SO Prozent, in der übrigen Zeit nicht mehr als 75 Prozent der zur Verfügungstehenden Parkflächen reserviert werden. Anspruch auf Erteilung eines Ausweises hat, wer in dem Quartier gemeldet ist und dort auch tatsächlich wohnt.
Autor:
hmd


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