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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bis zu zwölf Tonnen Müll als Resultat eines fröhlichen Wochenendes
Zwischenüberschrift:
Grillfeste mit fiesen Folgen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (fhv)
Und was Übrig bleibt, fressen die Tiere? Wenn am Wochenende Grillfest am Rubbenbruchsee war, ist am ändern Morgen der Tisch für Enten und Schwäne, Ameisen oder Wespen mit Abfällen reich gedeckt.
Es ist ein unappetitliches Thema: Gerade in der Sommerzeit werden die Grünflächen in der Innenstadt und den umliegenden Grünflächen rücksichtslos zugemüllt. Besonders schlimm sah es noch am Sonntag am Rubbenbruchsee aus, wo die Spaziergänger an den Hinterlassenschaften einer Grillparty vorbeidefilieren mussten: Der Grill war stehen geblieben, Flaschen, Brot und Speisereste auf dem Rasen verstreut.
Immer Montag sei " Pflichttag" am Rubbenbruchsee, auf dem Schinkelberg oder im Schlossgarten, so berichtet Karl-Heinz Muchow vom Abfallwirtschaftsbetrieb beschäftigt derzeit acht Kolonnen damit, die Stadt sauber zu halten - zwei in der Innenstadt und sechs in den Außenbezirken. Die inoffiziellen Grillplätze und besonders strapazierte Grünflächen würden zwei- bis dreimal pro Woche angefahren: " Montag ist da ein Pflichttag." Und die Mengen sind groß, wenn seine Leute die Reste der Sommernachtsräusche beseitigen. Bis zu zwölf Tonnen Müll kehren die acht Fege-Trupps täglich zusammen.
Karl-Heinz Muchow vom Abfallwirtschaftsbetrieb: " Da kommt schon ' ne Menge zusammen." Muchow zählt auf: Noch glimmende Aschehaufen vom Lagerfeuer, Müll in Säcken, sinnlose Zerstörung von Bänken, Spielgerät und Papierkörbe aus der Verankerung gerissen, dazu Papier, Flaschen, Pappkartons: " Wir haben schon extra große Behälter aufgestellt, das bringt aber auch nicht viel." Dazu kommt noch ein besonderes Entsorgungsproblem. Hinter manchen Büschen In der Nähe stinkt es buchstäblich zum Himmel.

Im Schlossgarten, wo die großen Rasenflächen tagsüber wie nachts seit Jahren ein beliebter Treffpunkt sind, das gleiche Bild. Klaus Schröder vom Fachbereich Grün ärgert sich zudem darüber, dass die Sperrbänder rings um die neu eingesäten Rasenflächen niemanden abhalten: " Die Leute liegen halt gern im frischen Gras, auch wenn es dem Rasen nicht bekommt."

Die Rechnung zahlt der Bürger

Anfang des Jahres wechselte übrigens die Zuständigkeit für die Reinigung der Grünanlagen vom Fachbereich Grün und Umwelt zur städtischen Tochter Abfallwirtschaftsbetrieb. Im Rahmen der Aufgabenkritik sollte Personal abgebaut werden. Folge der Sparauflagen: Jetzt finanziert diese Arbeit der Gebührenzahler.
Bildunterschrift
AMEISEN UND WESPEN vertilgen die Überreste einer Wassermelone, die einen Tag in der Sonne schmorten.

Autor:
fhv


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