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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gelbe Fußabdrücke und Radarkontrollen
Zwischenüberschrift:
Polizei, Verkehrswacht und Schulen bereiten sich auf die ersten Schritte der Erstklässler vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (rei) Erstklässler lernen nicht nur schreiben, lesen und rechnen. Viele bewegen sich zum ersten Mal selbständig im Straßenverkehr. Schulwegpläne und farbige Fußstapfen auf dem Gehweg sollen den Schulweg der i-Männchen auch in diesem Jahr sicherer machen.

" Wo kannst du entlanggehen? Wo solltest du nicht entlanggehen?" Diese Fragen beantworten die Schulwegpläne, die von den Schulen, der Stadt und der Polizei erarbeitet wurden. Für jede Schule gebe es einen eigenen Plan, der die sichersten Wege aufzeigt, sagt Rainer Lessing, der Verkehrssicherheitsberater der Polizei Osnabrück.

Mit gelben Fußstapfen markieren viele Schulen auch in diesem Jahr die Gehwege für ihre Schüler. " Alle Schulen haben eine Schablone für die Fußstapfen", sagt Lessing. Die könnten Lehrer oder Elternvertreter an Ampeln und anderen Fußgängerüberquerungen aufsprühen. Sein Kollege Hans-Dieter Klinge empfiehlt Eltern und Lehrern sogar, die Fußabdrücke gemeinsam mit den Schülern aufzusprühen.

Klinge ist zuständig für die Ausbildung von Schülerlotsen, die inzwischen offiziell Verkehrshelfer heißen. Die gibt es nach Klinges Kenntnis inzwischen nur noch an der Gesamtschule Schinkel und an der Waldschule Lüstringen. In der Gesamtschule nehmen Schüler diese Aufgabe wahr, an der Waldschule helfen seit rund 20 Jahren vor allem Eltern den Kindern bei der Straßenüberquerung.

Fußstapfen und Schülerlotsen gehen auf eine Initiative der Verkehrswacht zurück. Die wird auch in diesem Jahr Banner über den Straßen aufhängen, die den Schulanfang ankündigen.

Nicht nur das. In der Nähe von Grundschulen werde es jetzt auch häufiger Kontrollen mit Radarwagen geben, sagt Rolf Elbracht, der Fachbereichsleiter Bürger und Ordnung der Stadt. Das Tempo sollen auch Aufpflasterungen vor den Schulen drosseln.

Zuweilen drohen aber auch von anderer Seite Gefahren. Etwa, wenn Baustellen zur Gefahr für Schulkinder werden. So versperrte ein Baucontainer bis vorgestern den Gehweg an der Rückertschu-le. Inzwischen haben die Handwerker den Weg freigemacht, bevor die Stadt eingreifen musste.

Für die Schüler der Johannisschule bietet die Polizei am Freitag die " Schulanfangsaktion 2004" an. In einem Puppenkasperstück wird den Schülern gezeigt, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollen. Die gemeinsame Initiative des niedersächsischen Innen-, Kultus- und Wirtschaftsministeriums ist vor allem für Erstklässler gedacht.

Bildunterschriften:

HIER GEHT' S LANG: Marion Moritz und ihre Schüler von der Heinrich-Schüren-Schule markieren die Stelle, an der die i-Männchen die Straße überqueren sollen. Foto: Hermann Pentermann

EINE GEFAHRENSTELLE, die inzwischen entschärft ist: Bis vorges tern versperrten Baucontainer diesen Gehweg an der Ernst-Sievers-Straße, direkt neben der Rückertschule. Foto: G. Westdörp
Autor:
rei


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