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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
Busspuren auf der Iburger Straße - ja oder nein?
Zwischenüberschrift:
Thema erregt die Gemüter - Viele gute Argumente
Artikel:
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Originaltext:
Der verlässliche Bustakt und Ärger über lange Staus

Sollen die Busspuren auf der Iburger Straße verschwinden? Überwiegen deren Vor- oder Nachtelle? 160 Leser haben sich zum Teil sehr ausführlich Gedanken zu diesen Fragen gemacht und sich im Internet, per E-Mail, Telefonanruf oder Brief an unserem Forum beteiligt. Einige der Meinungsäußerungen dokumentieren wir auf dieser Seite in Auszügen.

Pro

Mehr Sicherheit

Ich lebe in einer eigenen Immobilie an der Iburger Straße und bin selbstverständlich für die Busspuren. Es geht nicht nur um Abgase, sondern auch um die Lautstärke. Die Busspuren bieten mehr Sicherheit für Radfahrer.
Edgar Schmidt-Rammelkamp

Gegen Raserei

Die Busspuren sollen erhalten bleiben. Als die Markierungen noch nicht da waren, ging die Raserei wieder los.
Ferdinand Adams

Durchs Wohngebiet

Die Iburger Straße ist nicht nur Ein- und Ausfallstraße, sondern an ihr wohnen auch zahlreiche Menschen, und sie durchschneidet ein Wohngebiet. Deswegen wird die Iburger Straße tagtäglich von zahlreichen Menschen überquert, daruntr auch viele Kinder auf dem Weg zum Kindergarten bzw. zur Schule. Ein Aufheben der Busspuren und damit eine vierspurige Verkehrsführung würde zu einem erheblichen Anstieg der Geschwindigkeit führen, wiees jedenTag bereits z. B. an der Hannoverschen Straße und der Mindener Straße zu erleben ist. Geschwindigkeiten zwischen 70 km/ h und 80 km/ h sind dort keine Seltenheit und leider auch die daraus resultierenden Unfälle. Wie Kinder oder auch ältere Menschen bei solchen zu erwartenden Geschwindigkeiten noch die Iburger Straße überqueren sollen, ist den meisten wohl egal, Hauptsache, man hat selber immer freie Fahrt.
Stefan Siegmund

Wahlversprechen

Im CDU-Kommunalwahlprogramm 2001 heißt es unter der Überschrift " Gemeinsam den richtigen Weg finden": "|...] Deshalb wollen wir: |...) den sofortigen Ausbau der Iburger Straße mit zwei Individual- und zwei Busspuren." Ich kann mir nicht vorstellen, dass die CDU ihre Wähler und die Öffentlichkeit belügen wollte oder will. Vielmehr kann sie nun guten Gewissens mit SPD und Grünen den gemeinsamen und vernünftigen Weg der Beibehaltung der Busspur gehen.
Thomas Polewsky

Gute Anbindung

Ich bin für die Busspuren. Wenn die Autofahrer, die im Bereich des ÖPNV wohnen, ihn nutzen würden, würde man auch reibungsloser in die Stadt kommen. Es gibt eine gute Anbindung in Osnabrück. Was will man mehr?
Hiltrud Jendrzey

Zügig vorankommen

Die Busspuren sollen erhalten bleiben. Ich fahre zwar nicht mit dem Bus, sie sind aber im Rahmen des Wettbewerbs erforderlich. Die Busse sind sowieso schon schwerfällig und sollten zügig vorankommen.
Wolfgang Ziegler

Umweltfreundlich

Wieso sollen jetzt tausende Verkehrsteilnehmer täglich bestraft werden, die sich am umweltfreundlichsten für jetzige und zukünftige Generationen von Osnabrückern verhalten und mit dein Bus fahren? Je mehr Fahrgäste den Bus benutzen, um so mehr werden auch die Anlieger der Iburger Straße entlastet, dafür muss man aber auch günstige Rahmenbedingungen wie durch Busspuren schaffen.
Thomas Rügen

Haarsträubend

Wie lange wird es noch dauern, bis die CDU/ FDP-Gruppe die Öffnung der Fußgängerzone fordert, damit die Bevorzugung der Fußgänger gegenüber den Autofahrern endlich aufhört? Man fasst sich an den Kopf und kann nur hoffen, dass die Wähler derartig haarsträubende Vorschläge bis zur nächsten Kommunalwahl nicht vergessen.
Bernd Gieseke

Verlässlicher Bustakt

Nach meiner Meinung wäre die Folge ein Ende der verlässlichen Bustaktzeiten, die die Stadtbusse attraktiv machen. Der Individualverkehr muss eingeschränkt bleiben.
Elisabeth Nottbusch

Mehr Park & Ride

Ich halte eine Verbesserung des Park & Ride-Angebots für dringend geboten, dafür sind dann Busspuren für die schnellere Verbindung in die Innenstadt erforderlich, um dem Verkehrskollaps durch zu viele Pkw im Zentrum von Osnabrück vorzubeugen.
Dirk Schlüchter

Welche Arroganz

Welch eine Arroganz der Auto-Einzelfahrer von den Busbenutzern zu verlangen, mit ihnen den Stau bei der Ein- und Ausfahrt zu teilen. Die Busspuren sind doch nur ein gerechter Ausgleich für all die Unbequemlichkeiten, die Busbenutzer auf sich nehmen.
Eckehard Degen

Ein Rückschritt

Ich weiß nicht was in die CDU und die JU gefahren ist, hier ein erfolgreiches System im ÖPNV abzuschaffen. In meinen Augen ein klarer Rückschritt In der städtischen Verkehrspolitik.
Friedhelm Simon

Für die Mobilität

Das System der Busspuren muss nicht nur bleiben, es muss weiter ausgebaut werden. Gleiches gilt für die Ampelvorrangschaltung für Busse. Der ÖPNV sichert für viele Menschen, insbesondere für Senioren und Kinder, die Mobilität. Für die Frage der Erreichbarkeit der Innenstädte werden die ÖPNV-Systeme zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dr. Horst Simon

Zu viele Autos

Eine abgebaute Busspur ist die beste Einladung, das Auto zu benutzen und den Bus zu meiden. Das bedeutet mehr Autoverkehr. Ist es nicht ein Märchen, dass wir nur mehr Platz für Autos schaffen müssen und der Verkehr dann fließt? Es ist jedenfalls nicht Realität, denn dann dürfte es schon seit Jahrzehnten keinen Stau mehr geben. Zu viele Autos behindern sich gegenseitig.
Christian Hüsing

Contra

Man steht und steht

Ich bin gegen die Busspuren, ob stadtein- oder auswärts. Die Straßen sind jetzt schon voll. Für die Anlieger muss das schlimm sein. Der Verkehr schiebt sich in Wohngebiete und staut sich zurück. Man steht und steht und steht, aber ein Bus ist nicht zu sehen.
Margret Priggemeyer

Eine Blockade

Die Busspuren blockieren vielfach den Straßenverkehr, der sonst schneller wäre. Die Bushaltestellen sollten so gestaltet werden, dass der Verkehr flüssig fließen kann.
Waldemar Schnare

Flüssiger Verkehr

Busspur stadteinwärts

An der Lutherkirche ist eine Engstelle, wo sich Staus ergeben. Deswegen sollte es stadteinwärts eine Busspur mit Rechtsabbiegergenehmigung geben, die rechtzeitig angezeigt wird.

Günther Wehmeier

Ab zwei Personen

Wie wäre es denn, wenn man die Busspur für Pkw freigibt, wenn der Pkw mit mindestens zwei oder auch drei Personen besetzt ist. So läuft das in Amerika auf den Autobahnen. So wird zum Beispiel auch das Gemeinschaftsfahren gefördert.
Patrick Sommer

Auf den Prüfstand

Meiner Meinung nach gehören alle Busspuren in Osnabrück auf den Prüfstand beziehungsweise abgeschafft. Besonders die an der Bremer- und der Iburger Straße.
Hartmut Niemeyer

Das größte Hindernis in Osnabrück für den fließenden Verkehr sind die Busvorrangschaltungen. Grüne Welle gibt es nur noch auf Straßen, auf denen kein Bus fährt, und das sind nur wenige, etwa die Hansastraße. Ich wäre für eine flexible Lösung, die es Autofahrern ermöglicht, in den Hauptverkehrszeiten die Busspur mitzubenutzen.
Burkhard Piepmeyer

Flüssiger Verkehr
Ohne die Busspuren wäre der Verkehr flüssiger. Es würde niemanden davon abhalten, mit dem Bus zu fahren, wenn es sich mal verzögert.
Walter Crafe

Wunschdenken
Man will die Leute ja in den Bus zwingen. Das ist Wunschdenken von vor 20 Jahren und längst überholt.
Rolf Tiemesmann

(....)


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