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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wie kommt ein Zug in den Bahnhof?
Zwischenüberschrift:
Ferienspaß in Osnabrück: Im Bahnhof und bei den Johannitern sind Fachleute gefragt
 
Kinder konnten sehen, wie es hinter den Kulissen bei der Bahn aussieht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In einen Bahnhof fahren Züge ein und aus, mit denen Menschen in andere Städte fahren. Das weiß jedes Kind. Wie aber funktioniert ein Bahnhof? Das wollten Kinder herausfinden, die ihn gestern besuchten.

Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt, der im Bahnhof immer wieder Thema ist. Hubert Flore vom Bundesgrenzschutz zeigte den jungen Besuchern, welche Werkzeuge er für seinen Dienst braucht: Eine Pistole, die Uniform, Handschellen, ein Messer, Handschuhe, ein Funkgerät, eine Taschenlampe, einen Suchscheinwerfer, eine Dose Reizgas, einen Gummiknüppel, einen Helm und eine Schutzweste. Die Sachen hat er nicht alle dabei, weil er sie auch nur für bestimmte Einsätze braucht.

Manche Einsätze sind direkt im Bahnhof. Im Erkennungsdienstraum werden die Personalien und Fingerabdrücke von verhafteten Leuten aufgenommen. Die werden dann mit einem Foto ins Bundeskriminalamt nach Wiesbaden geschickt, wo rausgefunden werden kann, ob der Verhaftete etwas auf dem Kerbholz hat.

Bildunterschrift:
VIELE KLEINE LOKFÜHRER: Bei ihrem Besuch beim Bahnhof haben die Kinder ein Lok von innen sehen können und erfahren, wie ein Bahnhof funktioniert. Foto: Jörn Martens

Das höchste Gebäude am Bahnhof ist das Stellwerk.
Von dort aus können alle Gleise und alle Züge gesehen werden. Dafür müssen die Männer, die da arbeiten, nicht einmal aus dem Fenster
schauen. Auf großen Tafeln, die mit kleinen Lämpchen und schwarzen Strichen bestückt sind, wird jedes Gleis und jede Zug-Bewegung dargestellt
Wenn ein Zug einfährt, wird der schwarze Strich von rotem Licht beleuchtet. Im Bahnhof sind insgesamt rund 50 Kilometer Gleise verlegt. Auf denen werden die Züge vom den Fahrdienstleiter gesteuert, der auch im Stellwerk sitzt.

Während Reinhard Warhus den Kindern erklärt, wie der Bahnhofsverkehr geregelt wird, quatscht ihm immer ein Mann dazwischen, der solche Dinge sagt wie " Vorsicht auf Gleis zwei. Es fährt ein der Zug aus Münster" oder " Der Intercity aus Bremen hat eine Minute Verspätung". Der Mann, der die Ansagen macht, sitzt nämlich vor einem Mikrofon, das auch im Stellwerk ist.

Nach dem Abstieg aus dem Stellwerk haben sich die Kinder noch eine Lok und den Innenraum der Bahnhofshalle angesehen, wo sie für ihre nächste Reise Fahrkarten kaufen können. Dann wissen sie auch Bescheid, wie ein Bahnhof funktioniert.
Autor:
tw


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