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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Fünf Klagen gegen "Haller Willem"
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Streitpunkt sind Schließung oder künftige Sicherung von Übergängen
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SACKGASSE LANGSTÜCKSWEG: In Kloster Oesede ist eine Zufahrt zum Gelände der Raiffeisen-Warengenossenschaft an der Bahnhofsstraße " abgeklemmt" worden. Die Firma klagt auf Wiederherstellung der alten Situation. Foto: Elvira Parton

Georgsmarienhütte
Aufzuhalten ist die Reaktivierung der Bahnstrecke " Haller Willem" nicht mehr. Ab Mitte Juni 2005 werden im Stundentakt wieder Züge auf der direkten Gleisverbindung zwischen Osnabrück und Bielefeld verkehren. Aber das Oberlanmdesgericht in Lüneburg muss demnächst über die Klagen von fünf Anliegern gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Weser-Ems entscheiden. Streitpunkt in jedem Verfahren: die geplante Schließung beziehungsweise künftige Sicherung von Übergängen.

Hintergrund der von der Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück (VLO) als Erschließungsträger vorgenommenen Reduzierung der Bahnübergänge: Der Fahrbetrieb im Stundentakt ist nur durch diese " Bereinigungen" möglich. Ohne Aufhebung der Übergänge müsste die Fahrgeschwindigkeit des " Haller Willems" im Bereich dieser Schiene-Straße-Kreuzungen zum Teil auf 60 Stundenkilometer reduziert werden, was allerdings sofort Auswirkungen auf den minutengenau abgestimmten Fahrplan hätte.

So gehen Fachleute zum Beispiel davon aus, dass ein Erfolg der Klagen zweier Malberger Hof-Eigentümer, die eine Schließung eines wenige 100 Meter von der Malberger Straße gelegenen Übergangs verhindern wollen, wahrscheinlich direkte Folgen für den Fahrbetrieb hätten Die beiden Anlieger klagen, um ihre direkte Hofanbindung zu behalten. Die VLO plant dagegen eine neue Zuwegung vom Übergang Malberger Straße aus - über eine Fläche, die einer der Hofbesitzer Vorjahren für einen knapp vierstelligen Eurobetrag von der Bahn erworben haben soll und jetzt für einen guten Preis wieder an die VLO veräußern will. In Kloster Oesede geht es der Raiffeisen-Warengenossenschaft bei ihrer Klage um die Anbindung ihrer Außenstelle und Wiederherstellung der alten Situation. Eine bessere Übergangssicherung hat dagegen der Einwand eines Landwirts im Bereich Birkkamp zum Ziel, während ein Dissener seine bisherige Zufahrt erhalten wissen will. VLO-Betrlebsleiter Jürgen Werner sieht die Verfahren gelassen: " Unser Zeitplan wird nicht beeinträchtigt."
Autor:
we


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