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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Blühendes Paradies lädt zum Ausruhen ein
Zwischenüberschrift:
Bauerngarten am Marienheim in Sutthausen eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Es ist ein wahre Pracht: Um den in der Mitte stehenden Brunnen sind zahlreiche Beete mit blühenden Blumen und duftenden Nutzpflanzen gruppiert. Trotzdem werde es noch fünf Jahre dauern, " bis es hier aussieht, wie ich es mir vorstelle", sagte Hobbygärtner Bernd Hegerfeld jetzt bei der Eröffnung des neuen Bauerngartens auf dem Gelände des Marienheims in Sutthausen.

Randolf Brand, der Vorsitzende des Fördervereins Kulturbahnhof Sutthausen, mit dessen finanzieller Unterstützung die Renaturierung erfolgte, dankte In seiner Ansprache allen Helfern und hob die Bedeutung des Bauerngartens für die Region hervor: " Wir können froh sein, dass es Menschen gibt, die mit ehrenamtlicher Arbeit dazu beigetragen haben, so eine Anlage zu schaffen. Davon profitieren nicht nur die Nachbarn, sondern die ganze Stadt."

Der freischaffende Künstler Volker-Johannes Trieb war es, der im Oktober vergangenen Jahres zahlreiche Sponsoren mobilisieren konnte, die wie der Förderverein halfen, diesen Naturraum im Dütetal wieder für Besucher zugänglich zu machen. Vor mehr als sieben Jahren hatte eine Thu-iner Franziskanerschwester den Garten angelegt. Als sie nach Albanien übersiedeln musste, verwilderte das kleine Paradies mit der Zeit. Heute, nachdem Hegerfeld und Trieb nahezu ein Jahr Hand angelegt haben, erinnert nur noch der erhaltene Buchsbaum, der den Blumenbeeten als Begrenzung dient, an den ursprünglich angelegten Schwesterngarten.

Trieb konnte hier moderne künstlerische Elemente dem klassischen Garten zuordnen. Und das ist ihm wahrlich gelungen. " Die Pforte aus zwei statischen Säulen am Eingang führt vorbei am Brunnen in der Mitte hin zu einer Spirale auf der anderen Seite des Gartens. Sie verweist auf Unendlichkeit", erläutert Trieb.

Holzbänke rings um den Brunnen, den der Künstler aus einem 220 Jahre alten Eichenstamm gebaut hat, laden Gartenbesucher ein, die Eindrücke in Ruhe wirken zu lassen. " Die Besucherresonanz ist gut", resümierte Hegerfeld. " Die Menschen haben uns schon während der Arbeit über die Schulter geschaut und hier ausgeruht."

Welche farbenprächtigen und duftenden Ideen Hegerfeld, der für die Pflege des Bauerngartens verantwortlich zeichnet, in den nächsten Jahren noch umsetzen will, verrät er jedoch nicht.

Bildunterschrift:
KUNST IN DER NATUR: Der Bauerngarten am Marienheim in Sutthausen wurde jetzt eröffnet. Blickfang sind Skulpturen von Volker-Johannes Trieb. Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
jube


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