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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Pappelsee: Fische und Muscheln kehren bald zurück
Zwischenüberschrift:
Regenrückhaltebecken am Pappelgraben wird entschlammt- Bei den Arbeiten kam allerlei Müll zum Vorschein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wenn das Wetter mitspielt, wird das Regenrückhaltebecken am Pappelgraben in ein paar Tagen entschlammt sein. Bei den Arbeiten ist schon allerlei Müll zum Vorschein gekommen.

Ein Schlitten für Kinder lag deutlich sichtbar auf dem trockengelegten Grund des Beckens. Außerdem hätten die Mitarbeiter der Stadtwerke zwei Fahrräder aus dem wasserfreien Regenrückhaltebecken geholt, berichtet Stadtwerke-Sprecher Robert Woggon. Dazu kommen einige öffentliche Abfalleimer. Die stehen normalerweise neben den Bänken am Regenrückhaltebecken und sind im Laufe der Zeit in " die Fluten gefallen", sagt Woggon. Müll finden die Mitarbeiter der Stadtwerke in trockengelegten Rückhaltebecken immer wieder: Im vergangenen Jahr sei sogar schon mal ein Auto gefunden worden, so Woggon.
Derzeit kümmern sich die Mitarbeiter der Stadtwerke noch um die Böschung an dem Regenrückhaltebecken. Deren Wurzeln liegen eigentlich unter Wasser. " Wenn das Becken trockengelegt wird, können die schon mal abrutschen", sagt Woggon. Um die Böschung abzusichern, werden ihre Wurzeln mit Muttererde und Steinen abgedeckt.

30000 Kubikmeter Wasser kann das Rückhaltebecken fassen, das in der Wüste allgemein als " Pappelsee" bekannt ist. Bei starkem Regen würden die Entschlammungsarbeiten behindert, so Woggon. Aber jetzt rechnet er damit, dass alles nach Plan läuft.

Wenn die Stadtwerke ihre Arbeiten beendet haben, können wieder Fische und Muscheln in dem Becken ausgewildert werden. Die hat der Gewässerökologe Friedrich Hehmann mit seinen Helfern vor der Entschlammungsaktion aus dem Regenrückhaltebecken gefischt und auf umliegende Baggerseen und Fließgewässer verteilt. Jetzt werde er einen Pick-up voller Fische und Muscheln aus Baggerseen holen und im Regenrückhaltebecken auswildern, kündigt Ökologe Hehmann an.

Bildunterschrift:

SCHLAMMIGE ANGELEGENHEIT: Fahrräder, Mülleimer und einen Schlitten brachten die Arbeiten Regenrückhaltebecken an die Oberfläche.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
rei


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