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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die rollende Redaktion auf dem Eberleplatz in Haste
Zwischenüberschrift:
Rennstrecken und der Dreck in den Vorgärten - Auch positve Reaktionen: "Der schönste Stadtteil"
Artikel:
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Originaltext:
In Haste lässt es sich offenbar gut leben. Davon sind viele Einwohner überzeugt, die gestern zur " rollenden Redaktion" auf dem Eberleplatz (vor dem Edeka-Neukauf-Markt) gekommen sind. Sie machten aber auch keinen Hehl daraus, dass es eine ganze Reihe von Problemen gibt.

So regen sich Bürger darüber auf, dass Autofahrer regelmäßig Wohnstraßen mit Rennstrecken verwechseln. Hier müsse die Stadt mit einer wirksamen Verkehrsberuhigung Abhilfe schaffen. Andere beklagen, dass an vielen Stellen in Haste Grünanlagen verschmutzt sind, öffentliche Einrichtungen zerstört oder beschmiert werden und Jugendliche die Bevölkerung in den Abend- und Nachtstunden mit Lärm belästigen.

Karl-Heinz Wallenhorst:

Warum macht der Grünabfallsammelplatz erst mittwochs auf? Der Rasenschnitt vom Montag stinkt dann schon im Sack. Therese Frische: Die neue Schikane auf dem Östringer Weg in Höhe des K+ K-Marktes ist für Radfahrer zu gefährlich.

Hans Strech: Dass es am Honeburger Weg ein neues Baugebiet geben soll, ist nicht in Ordnung. Lieber sollte das Baugebiet " Auf dem Klee" nach Osten erweitert werden. Warum geht man jetzt an einer neuen Stelle wieder der Natur an den Kragen? Gerhard Schneider: Es sind zu wenig Bürgersteigkanten abgesenkt. Gerade ältere Leute kommen dann mit ihrem Rolli nicht hoch. Am Regenrückhaltebecken am Nettebad könnten ein paar Bänke nicht schaden. Brigitte Fasthoff: Ich finde es in Haste ideal, die Einkaufsmöglichkeiten sind gut. Theresia Rüschenbeck: Die Wanderwege sind an vielen Stellen derartig von Pferden zertrampelt, dass dort nicht mehr gewandert werden kann. Vielleicht sollte man Schilder aufstellen und nur jeweils eine Seite für Pferde und Wanderer freigeben. An der Kreuzung Bramstraße / Östringer Weg müsste aus Sicherheitsgründen ein Zebrastreifen angelegt werden. Christa und Heinrich Völker: Wir haben schon am Fürstenauer Weg gewohnt, als dort noch kein Lkw-Verkehr war. Heute ist es dort so laut, dass wir weder die Fenster offen lassen noch unter der Woche den Garten nutzen können. Morgens um drei geht der Lärm los. Wir laden Herrn Fip gerne mal einen Tag ein. Ich bin sicher, dass wir dann eine Lärmschutzwand bekommen. Friedel Wallenhorst: Der Pachtvertrag für das Sportgelände des TuS Haste läuft aus, und der Verein verliert eventuell seine Heimat. Wo soll denn küriftig zum Beispiel der Seniorensport stattfinden? Die anderen Hallen in der Gegend sind alle voll. Stefanie Hahn: Dass Überreste vom Sperrmüll oft sehr lange am Straßenrand stehen bleiben und sich niemand zuständig fühlt, ist sehr störend. Hans-jürgen Meier: Die Engländer machen in der Kaserne an der Netter Heide in ihrer Freizeit zu viel Lärm. Nachts um zwei steht man dann manchmal senkrecht im Bett. Bernhard Wortmann: Das ist der schönste Stadtteil von Osnabrück.

Leid Tragende dieser Situation sind vor allem Anwohner der Saßnitzer Straße, die sich gestern zu Wort meldeten, mit ihrem Namen aber nicht in der Zeitung erscheinen wollen, da sie Angst vor Anfeindungen haben. Die ganze Sache sei ziemlich deprimierend: " Die jungen Leuten, die sich zum Teil in großer Zahl auf dem Wendehammer neben dem Schulgelände treffen, hinterlassen ihren Dreck in unseren Vorgärten." Nachfolgend eine Auswahl anderer Bürgermeinungen am Stand der Neuen OZ:

Hans Heinz Kühl: An den Gartencontainern sieht es aus wie im Schweinestall. Wozu stehen da Schilder, wenn sowieso nicht kontrolliert wird? Und auf den Bürgersteigen liegt überall Hundekot und Müll. Warum kommt das OS-Team nicht nach Haste? Ich habe das Gefühl, wir werden sehr benachteiligt. Heinz Fischermann: Warum schränkt die Stadt die Öffnungszeiten des Containerplatzes ein, ohne auf die Wünsche der Bürger Rücksicht zu nehmen? Eberhard Brinkschulte: Sollte an der Oldenburger Landstraße ein Gartencenter gebaut werden, ist es wichtig, dass die Verkehrsfrage geklärt wird. Der Verkehr für das neue Wohngebiet südlich von Gut Honeburg sollte komplett über den Fürstenauer Weg geführt werden. Ich frage mich, wie die Stadt die Busanbindung des Nettebads regelt. An der Saßnitzer Straße treffen sich im Wendehammer oft Jugendliche mit ihren Autos. Der Lärm ist grauenhaft.

Robert Zaun: Die so genannte verkehrsberuhigte Wilhelm-von-Euch-Straße (Tempo 30) dient jeden Morgen ab 6.30 Uhr als Rennstrecke für Autofahrer aus Richtung Rulle, die die Ampel an der Hardinghausstraße umgehen wollen. Sie fahren lieber über " Auf dem Klee" und dann durch unsere Straße, um nicht eventuell an der Ampel anhalten zu müssen. In der Regel wird schneller als 60 Kilometer pro Stunde gefahren. Es wäre schön durch hohe Aufpflasterungen hier Abhilfe zu schaffen. Anke Werries: Ich wohne gern in Haste. Alfred Bongartz: Seit über 20 Jahren warten wir auf die Erweiterung unserer Friedhofskapelle. Jetzt ist das Bauvorhaben wieder um ein Jahr nach hinten geschoben worden, von 2005 auf 2006. Das können wir nicht akzeptieren.

Bildunterschrift:
WAS HABEN SIE AUF DEM HERZEN? Redakteur Holger Jansing (links) im Gespräch mit Eberhard Brinkschulte, Vorsitzender des Bürgervereins Haste.
GEFÄHRLICH FÜR RADFAHRER: Mit der neuen Schikane auf dem Östringer Weg sind einige Einwohner von Haste gar nicht zufrieden.
Autor:
jan, six


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