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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Weniger Lärm, weniger Staub: Silo macht alles besser
Zwischenüberschrift:
Ortsrat Pye informierte sich über die neue Steinabwurfanlage auf dem Piesberg - "Das Drängen hat sich gelohnt"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Pye

Es rattert und rüttelt, es brummt und staubt. So kennt man sie, die Steinindustrie am Piesberg. Für viele Anwohner rund um den Piesberg kein Vergnügen. Jahrelang hat sich der Ortsrat Pye für eine Verbesserung des Lärm- und Staubschutzes eingesetzt, jetzt ist er da - ein großer, weißer Silo, der alles besser machen soll.

" Da, sehen Sie", Ortsbürgermeister Josef Thöle (CDU) deutete auf den weißen Koloss vor sich. " Das ist die Steinabwurfanlage des neuen Brecherwerks. Vor dem Bau des Silos wurden die Steine im Freien abgeworfen. Bei bestimmten Witterungslagen und Windrichtungen kam es dann zu massiver Staubentwicklung. Der Silo verhindert Staub und auch Lärm. Somit ist eine Emissionsquelle des Steinbruchs deutlich heruntergefahren worden."

Seit vier Wochen ist der 180 000 Euro teure Silo aus Beton und Stahl schon in Betrieb. Peter Graf von Spee, Geschäftsführer der Piesberger Steinindustrie, ist ebenfalls zufrieden mit der neuen Anlage. Die Richtwerte für Lärm und Staub hätten eigentlich immer schon im vertretbaren Rahmen gelegen, betonte von Spee. Mit dem Bau des Silos seien die Interessen von Ortsrat und Steinindustrie unter einen Hut gebracht worden.

Spätestens im März 2005 sollen laut von Spee auch die Bereiche der Zentralanlage für geschätzte 200000 Euro eingehaust werden, was einen weiteren Schutz vor Staub und Lärm bedeute. " Wenn wir das alles gebaut haben, sind wir die liebsten Menschen auf der ganzen Welt", meinte von Spee halb im Scherz, halb im Ernst.

Die beiden Vertreter des Ortsrats Pye, Manfred Diekmann (SPD) und Elisabeth Jarvers (CDU), schlossen sich weitgehend der optimistischen Stimmung an. " Wir haben lange Jahre dafür gekämpft, weil die Anwohner hier am Piesberg schon sehr darunter gelitten haben", erklärt Jarvers. Graf von Spee habe sich jedoch äußerst kooperativ und hilfsbereit gezeigt. " Mich wundert nur, warum der Silo nicht schon früher gebaut wurde", gab Diekmann zu bedenken. Diese Konstruktion sei schließlich keine Neuentwicklung gewesen. Zudem müsse man, um die Anlage endgültig zu bewerten, noch auf den Sommer warten. Dann fördere die Wetterlage die Staubentwicklung. Wichtig sei jedoch, dass überhaupt etwas getan worden sei. " Das viele Drängen seitens des Ortsrates hat sich gelohnt", lautete Diekmanns Fazit.
Autor:
de


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