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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Gewusst wie: Es geht weiter am Rosenplatz
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Stadt und Bremische wollen Soziale Stadtentwicklung auch im Null-Jahr 2005 fortsetzen
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Gewusst wie: Es geht weiter am Rosenplatz

Stadt und Bremische wollen Soziale Stadtentwicklung auch im Null-Jahr 2005 fortsetzen

Neustadt (hin) " Es ist nicht ganz so dramatisch wie befürchtet": Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau, ist guter Hoffnung, dass die Sanierung des Rosenplatz-Quartiers trotz der Finanzsperre des Landes fortgeführt werden kann. Heute informiert er den Stadtentwickungsausschuss über die nöglichen nächsten Schritte.

Die Kosten der Stadtsanierung wird auf drei Schultern erteilt: Stadt, Land und Bund. Das Land hat sich Anfang Juli vorübergehend abgemeldet: Für 2005 wird es kein Geld für neue Projekte geben. Franz Schürings und seine Mannschaft haben die Folgen für das Osnabrücker Projekt kalkuliert und sind zu dem Ergebnis gekommen, " dass wir das nächste Jahr überbrücken können", wie Schürings sagt. Ab 2006, so hofft er, werden wieder Mittel in die Soziale Stadterneuerung fließen.

In diesem Jahr sollen 2, 39 Millionen Euro im Viertel rund um den Rosenplatz investiert werden. Knapp 800 000 Euro davon kommen aus dem städtischen Haushalt. Die Bescheide über die Zuschüsse von Land und Bund werden frühestens im Oktober erwartet, so dass noch keiner sagen kann, wie viel Geld tatsächlich zur Verfügung stehen wird. Wenn die Bescheide vorliegen, können die Kommunalpolitiker entscheiden, welche Projekte im Sanierungsgebiet vorrangig angepackt werden. Ingo Hoppe, Koordinator der Rosenplatz-Planungen in der Verwaltung, ist optimistisch, dass es am Rosenplatz weitergeht. " Das Signal an Politik und Bürger ist: Es geht weiter", sagte Hoppe gestern.

Auch Franz Schürings sieht " keinen Stillstand", auch wenn es 2005 keine neuen Projekte geben wird.

Die Verwaltung schlägt vor, den zweiten Bauabschnitt zum Ausbau der Wörthstraße zu verschieben. Die dadurch frei werdenden Mittel will die Stadt für den Abbruch von ehemaligen Werkshallen in dem Hinterhofquartier zwischen Iburger Straße und Meller Straße nutzen. Dort sollen etwa 30 Häuser (Einzel- und Doppelhäuser) entstehen. Ein Investor steht bereit. Die Flächen gehören dem Entwicklungsträger, der Bremischen Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung (kurz: die Bremische). Mit dem Verkaufserlös hofft die Bremische, das Null-Jahr 2005 überbrücken und einzelne Projekte anschieben zu können.

Zur Sache

21 Millionen in zehn Jahren

Das Viertel rund um den Rosenplatz ist 2001 in das Programm " Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt" aufgenommen worden. Binnen zehn Jahren sollen hier 41 Millionen Mark (21 Millionen Euro) in die Modernisierung der Bausubstanz und der sozialen Infrastruktur investiert werden. Die Rechnung ist einfach: Höhere Lebensqualität vermindert das soziale Konfliktpotenzial. Im Sanierungsgebiet leben 7 600 Menschen, der Ausländeranteil liegt mit 18 Prozent doppelt so hoch wie in anderen Stadtteilen. 800 der 5 300 Wohnungen gelten als modernisierungsbedürftig. Die Bewohner beteiligen sich in Bürgerforen und Zukunftswerkstätten an der Planung. Die Bremische hat an der Iburger Straße ein Stadtteilbüro eingerichtet, in dem die Zukunft des Quartiers gestaltet wird. Im vergangenen Jahr hatte Osnabrück aus dem Topf " Soziale Stadt" 700 000 Euro für den Rosenplatz bekommen. Für 2005 waren 3, 79 Millionen Euro angemeldet worden, die nicht bewilligt werden, weil das Land das Projekt im kommenden Jahr einfrieren will. Unklar ist, wie es 2006 weitergeht.

ABGERISSEN werden demnächst die Gebäude der ehemaligen Karton-Fabrik Freund und der Firma Körber im Rosenplatz-Quartier. Hier sollen 30 Häuser entstehen. Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
hin


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