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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Kurzparker müssen nicht zum Kassenautomaten
Zwischenüberschrift:
Bahnhofsgarage: zu einfach und deshalb so schwer?
Artikel:
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Originaltext:
Kurzparker müssen nicht zum Kassenautomaten

Bahnhofs-Garage: Zu einfach und deshalb so schwer?

Osnabrück (hin) Das 30-minütige freie Parken in der Bahnhofs-Garage sorgt für Verwirrung. Der Grund: Das Verfahren ist offenbar zu einfach.

" Wir haben Plakate aufgehängt und Handzettel verteilt", sagt der Geschäftsführer der Osnabrü-. cker Parkstätten-Gesellschaft (OPG), Karl-Heinz Ellinghaus. " Was sollen wir tun, wenn die Leute nicht lesen ...?"

Allerdings: Zu lesen sind die Plakate nur schwer. Sie hängen an der Zufahrt und in einem Meter Abstand neben dem Kassenautomaten. Wer die alles entscheidenden Informationen sucht, muss genau hinschauen: " Liegen zwischen Ein- und Ausfahrt nicht mehr als 30 Minuten, können Sie direkt mit dem Parkticket ausfahren. Ansonsten bitte wie gewohnt zuvor zur Kasse gehen."

" Wir wollten es so einfach wie möglich machen", sagt Ellinghaus. Die Autofahrer sollten in der halben Stunde nicht noch den Umweg zum Kassenautomaten machen müssen. Das würde vielleicht einige wertvolle Minuten kosten. Also, noch einmal zum Auswendiglernen: Wer weniger als 30 Minuten geparkt hat, muss das Ticket nicht in den Kassen-Automaten stecken.

Wer es dennoch tut, wird sich wundern, wie das Ehepaar aus Georgsmarienhütte gestern. Ein Euro verlangt der Automat. " Nanu, ich dachte, das ist umsonst", sagt der Mann. Das Plakat mit den Erklärungen hatte er " völlig übersehen".

Drei Monate lang bis zum 15. November ist das Parken in der Bahnhofs-Garage in den ersten 30 Minuten kostenlos. Die Stadt hofft, die Autofahrer damit in das bislang noch nicht ausgelastete Parkhaus zu locken und das tägliche Verkehrschaos auf dem Bahnhofsvorplatz aufzulösen. Viele Autofahrer missbrauchen den Rundkurs am Taxi- und Fahrradstand fürs Parken. Gedacht ist der Streifen nur für Leute, die jemanden zum Bahnhof bringen oder von dort abholen wollen.

Die dreimonatige Testphase kostet die OPG etwa 20 000 Euro. Wenn das Angebot nicht angenommen wird und sich die Lage auf dem Bahnhofsvorplatz nicht entspannt, will die Park-Gesellschaft zur alten Regelung zurückkehren. Dann kostet das Parken in der ersten Stunde wieder einen Euro.

GENAU HINSEHEN: Wer weniger als 30 Minuten parkt, kann direkt mit dem Parkticket ausfahren. Er muss nicht zuvor zum Kassenautomaten. Foto: Michael Hehmann
Autor:
hin


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